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Zur Übermittag-Betreuung hat der "Aufbruch" noch Gesprächs-Bedarf.

Abschaffung geplant

"Aufbruch" pocht auf mehr Infos zur Übermittag-Betreuung

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Waltrop - Die geplante Abschaffung der Übermittag-Betreuung („Ümi“) durch die Stadtverwaltung hat jetzt auch noch einmal den Waltroper Aufbruch (WA) auf den Plan gerufen. In einem Antrag zur nächsten Sitzung des Stadtrats (25. Oktober, 17 Uhr, Rathaus) fordert der „Aufbruch“ weitergehende Informationen.

Bereits im Schul-Ausschuss am 25. September hatte das Thema auf der Tagesordnung gestanden, war dann aber auf die Rats-Sitzung verschoben worden. „Leider stellte die Verwaltungsvorlage zur Ausschusssitzung keine gute Entscheidungsgrundlage dar“, schreibt Dorothee Schomberg, Fraktionsvorsitzende des WA. Die Vorlage habe keine Angaben darüber enthalten, wie viele Eltern das Angebot der Übermittag-Betreuung nutzen noch darüber, wie viele Eltern beim Schuljahreswechsel aus der OGS (Offene Ganztagsschule) zur „Ümi“-Betreuung gewechselt seien. „Weiterhin fehlen vollständige belastbare Angaben zur Finanzierung des Angebots“, schreibt der „Aufbruch“ weiter.

Soziale Staffelung

Im Schulausschuss habe Fachbereichsleiterin Christiane Bröcker davon gesprochen, dass eine soziale Staffelung der Elternbeiträge „unabdingbar“ sei. „Im Gesetz selbst steht eine Soll-Formulierung“, so der WA. „Hier ist also durchaus ein Ermessensspielraum gegeben.“ Der „Aufbruch“ fordert zudem, dass der genaue Bedarf bezüglich der Kinder-Betreuung ermittelt werden soll. Im Ausschuss und in Gesprächen mit Eltern in den vergangenen Tagen sei immer wieder der Wunsch nach einer Fortführung der "Ümi"-Betreuung geäußert worden. In dieser Form der Betreuung werden die Kinder in der Zeit von 11.30 bis 13.30 Uhr betreut.

Offene Eltern-Briefe

Eltern der „Ümi“-Kinder an den Grundschulen hatten sich in den vergangenen Tagen zusammengetan und offene Briefe an die Ratsfraktionen formuliert. Darin unterstrichen sie, dass die „Ümi“ für viele Eltern – gerade für die mit Teilzeit-Arbeitsstellen – die ideale Betreuungsform ist, dass sie schätzten, ihren Kindern zu Hause das Mittagessen bereiten zu können und sich selbst um die Hausaufgaben-Betreuung zu kümmern. Die OGS, heißt es in den Elternbriefen, sei für sie keine Alternative; die sei „unflexibel und familienunfreundlich“.

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