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Der Kiepenkerlbrunnen ist mit einer schaumbildenden Substanz versetzt worden.

Ein ärgerlicher Streich

Wenn der Brunnen schäumt

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Waltrop - Der Kiepenkerlbrunnen schäumte am Sonntag – vor Wut tat dies derweil so mancher, der vorbeiging und den Dummejungenstreich sah, der durchaus eine Polizei-Angelegenheit sein kann.

Frank Friedrich und seine Kollegen vom Ver- und Entsorgungsbetrieb hatten am Montag den Ärger. „Um 6.45 Uhr hatte ich schon einen Anruf“, sagte Frank Friedrich auf Nachfrage, „weil wieder irgendjemand Waschpulver oder so etwas ins Wasser getan hatte“.

Das komplette Wasser des Brunnens musste daraufhin gewechselt werden; eine bis anderthalb Stunden Arbeitsaufwand seien das sicher, so Friedrich. Umso ärgerlicher sei das, weil dafür andere Arbeiten, die geplant waren, aufgeschoben werden mussten. Immerhin handele es sich offenbar um keine Substanz, die den Beton angreift, so Frank Friedrich.

Eine solche Verunreinigung fällt übrigens unter den Straftatbestand einer Sachbeschädigung, sagte am Montag Polizei-Sprecher Michael Franz auf Nachfrage. Dazu bedarf es allerdings eines Strafantrags.

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