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Die Zechenhalde in Waltrop: Schon aus weiter Entfernung ist die Antennenschüssel auf dem Spurwerkturm zu erkennen – ein „absolutes Unding“ für Jan Bormann.

Antenne muss abgebaut werden

Spurwerkturm ist wieder geöffnet

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WALTROP - Die gute Nachricht verkündet Stadt-Sprecherin Patricia Neuhaus kurz vor dem Wochenende via E-Mail: Nach zweimonatiger Sperrung sei der Spurwerkturm wieder geöffnet.

Zwar waren es nahezu vier Monate, die der Spurwerkturm tatsächlich inzwischen gesperrt war, an der Freude über die Reparatur ändert das natürlich nichts. „Durch eine örtliche Zimmerei konnten die Schäden an der begehbaren Plattform beseitigt werden und somit ist der Aussichtspunkt ab sofort wieder für jedermann begehbar“, schreibt Neuhaus weiter.

Bormann hatte Anzeige erstattet

Noch immer allerdings hängt eine Richtfunk-Antenne an der Spitze des 20 Meter hohen Kunstwerkes von Jan Bormann. Dieser hatte bei der Polizei Anzeige erstattet, um zu erreichen, dass die Antenne abgebaut wird. Im Gespräch mit unserer Redaktion hatte sich Bormann bereits Ende Oktober über das unerlaubte Anbringen der Antennenschüssel echauffiert. Sei Kunstwerk werde dadurch völlig verschandelt, hatte Bormann gesagt. Er pochte auf sein künstlerisches Recht zu bestimmen, was mit und an seinem Kunstwerk geschieht – und was nicht. Auf Nachfrage unserer Redaktion bei der Stadtverwaltung bestätigte Bürgermeisterin Nicole Moenikes gestern, dass die Antenne abgebaut werden müsse. Angebracht wurde die Richtfunkantenne durch einen privaten Unternehmer, der damit offenbar die Netzwerk-Verbindung eines angrenzenden Betriebes sicherstellt.

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