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Die ehemalige Stadtbücherei in Waltrop.

Aufatmen bei vielen Eltern

Überraschende Wendung: Darum gibt es kurzfristig doch neue Kita-Plätze in Waltrop

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Waltrop - Kita-Plätze sind heiß begehrt in Waltrop, und ein wenig wird die Not jetzt gelindert. Im Detail geht es um 22 weitere Kita-Plätze, die an einem bewährten Übergangs-Ort entstehen, allerdings von einem neuen Träger eingerichtet werden.

In den Räumen der ehemaligen Stadtbücherei am Marktplatz wird der Verbund der Tageseinrichtungen für Kinder im Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen ab Mitte August die zusätzlichen Kita-Plätze schaffen. Das teilte auf Nachfrage Christiane Bröcker, Leiterin des Fachbereichs Jugend, Soziales und Familie bei der Stadtverwaltung, mit.

Bekanntlich wird der Kirchenkreis als Träger der neuen Kita, die auf dem Gelände des ehemaligen Waldstadions entstehen soll, fungieren. Wie schon von der Lebenshilfe erprobt, werden die Kita-Kinder vorab übergangsweise in die ehemalige Stadtbücherei ziehen. Bevor die „Wakidele“ am Funkenbusch und die „Kukidele“ an der Schillerstraße eröffnet wurden, wurden die Kinder in der Ex-Bücherei betreut.

Übergangs-Standort am Marktplatz

Ursprünglich war im Gespräch gewesen, dass die katholische Kirche übergangsweise Kita-Kinder in den Räumen am Marktplatz unterbringt. Denn die Kita Don Bosco an der Elbinger Straße soll ausgebaut werden, und während der Neubau entsteht, müssen die Kinder schließlich irgendwo bleiben. Teilweise, so wurde es im März während der Fachausschuss-Sitzung skizziert, könnten sie im Haus der Begegnung, teilweise in der Bücherei betreut werden. Die Übergangs-Bücherei-Betreuung habe sich aber einstweilen zerschlagen. Es gebe trägerintern bei der Kirche noch Rücksprache-Bedarf, erklärte Christiane Bröcker gegenüber der WZ.

Noch ist Bewegung im System

Die etwa 22 Plätze, die in der evangelischen Übergangs-Kita entstehen, seien noch einmal ins Kita-Anmeldeverfahren gekommen und es seien nun Kinder versorgt worden, die bislang keinen Platz hatten. „Ein paar werden immer noch übrig sein“, sagt Christiane Bröcker, aber es sei auch immer Bewegung im System – durch Umzüge oder dadurch, dass noch Kinder in Tagespflege betreut würden.

Zuletzt gab es Ärger um die Kita-Platz-Problematik. Was wir zum Thema berichteten:

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