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Ausstellung DLRG im Heimatmuseum Waltrop, Heimatverein Waltrop, Marcel Mittelbach, Norbert Frey

Ausstellung

Damit trumpft die DLRG auf

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WALTROP - Besonders für ihre Jugendarbeit ist die DLRG bekannt. Auch die Senioren können noch einiges auf die Beine stellen, wie eine sehenswerte Ausstellung zur Geschichte der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft in Waltrop.

Taucherflaschen aus vergangen Zeiten, DLRG-Anzüge, Schwimmabzeichen und unzählige Fotos mit vielen in der Stadt bekannten Gesichtern: Eine Fülle an Exponaten haben die Mitglieder der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) zusammengetragen. Sie präsentieren noch bis zum 27. August die 60-jährige Geschichte der Ortsgruppe Waltrop im Heimatmuseum. Am Sonntag wurde die Sonder-Ausstellung eröffnet.

Anfänge im kalten Wasser

„Die DLRG ist mehr als einfach nur ein Verein. Ich denke, das wird durch die Ausstellung deutlich“, sagte Norbert Frey, Vorsitzender des Heimatvereins. Er berichtete von den beschwerlichen Anfängen im kalten Wasser der Schachtschleuse. Heute sind die Aktivitäten vielfältig und die DLRG sei ganz besonders für ihre Jugendarbeit bekannt, so Frey.

Vielfältig aufgestellt

Unter drei Stichworten fasste er die heutige DLRG zusammen: „Jugend, Lernen, Retten“. Mit 415 Mitgliedern hätte die DLRG knapp etwas weniger als der Heimatverein mit 450 Mitgliedern, so Frey. „Herausforderung angenommen“, sagte Marcel Mittelbach, Vorsitzender der DLRG, mit einem Lachen. Er sei besonders stolz darauf, dass sich die Mitgliederzahl seit dem Jahr 2008 annähernd verdoppelt hätte. „Wir sind sehr vielfältig aufgestellt und haben einen bunten Mix aus Alters- und Berufsgruppen“, freute er sich.

Ganze Arbeit geleistet

„Wir haben vor anderthalb Jahren einen Arbeitskreis Senioren gegründet“, berichtet Marcel Mittelbach. Das Ziel sei gewesen, Senioren an den Verein zu binden, auch wenn sie nicht mehr in der Schwimmausbildung tätig sind. Denn die DLRG sei viel mehr als nur schwimmen. Es gehe auch um geselliges Beisammensein. Und dieser Arbeitskreis mit Herbert Steiof, Barbara Beermann und Karl-Heinz Böhm hat ganze Arbeit geleistet. Eineinhalb Jahre hat es mit den vielen Besprechungen und dem Zusammentragen der Exponate gedauert, bis die Ausstellung nun eröffnet werden konnte.

Öffnungszeiten

Die Ausstellung über die Geschichte der Wasserrettung in Waltrop ist noch bis zum 27. August im Heimatmuseum in Waltrop zu sehen. Das Museum am Riphaushof, Riphausstraße 31, ist an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr geöffnet sowie donnerstags von 10 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

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