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Marianne Masberg und Gerd Bennewitz ärgern sich über die Verwarn-Zettel.

AWO-Senioren

Verwarn-Zettel sorgen für Ärger

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WALTROP - Marianne Masberg vom AWO-Stadtverband ärgert sich: Wegen der Bauarbeiten gibt es ohnehin schon manche Einschränkungen rund ums AWO-Seniorenzentrum an der Dortmunder Straße – und dann auch noch das: Teilnehmer des Seniorennachmittags, der immer mittwochs ab 14 Uhr stattfindet, fanden einen Zettel vom Ordnungsamt hinter der Windschutzscheibe ihrer Autos vor: Sie hätten ihr Fahrzeug entgegen den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung abgestellt, steht auf dem Formblatt.

Und handschriftlich ist konkretisiert: Es geht um „Parken auf einer Grünfläche“. Im Wiederholungsfall drohe ein Bußgeld, heißt es. In der Tat parkten die Autos auf einer Grünfläche, nämlich zwischen zwei Bäumen kurz hinter der Einmündung von der Dortmunder Straße in den Weg zum Zechenwald. „Aber so wie ich das sehe, ist das AWO-Grundstück“, sagt Marianne Masberg. Heißt: Die Stadt hätte damit gar nichts zu tun. Und bisher sei es auch noch nie vorgekommen, dass die Stadt an den dort parkenden Autos Anstoß genommen habe.

Es geht um kurze Wege

Was manchem als Lappalie erscheinen mag, ist für die AWO-Senioren wichtig: Es geht um kurze Wege für Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind – und das sicherzustellen, ist im Moment an der AWO nicht so einfach. Auf Nachfrage habe es von städtischen Bediensteten den Hinweis gegeben, man könne doch auf der anderen Straßenseite in Bereich des Gasthauses Meermann parken oder auf der Riphausstraße, sagt Marianne Masberg. Letzteres wäre jedenfalls für die Senioren komplett illusorisch, weil es viel zu weit weg vom AWO-Saal liegt. Und auch rund um die Gaststätte ist der Parkdruck hoch.

Martin Voskort, bei der Stadt unter anderem für das Thema Verkehr zuständig, sagte, in einem Gespräch solle geklärt werden, wem die Fläche gehört. Niemand habe jedenfalls ein Interesse daran, der AWO das Leben schwer zu machen.

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