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Baustelle steht still

Brücke: Vermesser bricht Arbeit ab

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Waltrop - Ob der Brücken-Überbau am Schiffshebewerk passgenau auf den Widerlagern aufliegt oder nicht, bleibt weiterhin unklar. Wie Udo Kaiser, Baubevollmächtigter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Duisburg-Meiderich am Montag mitteilt, habe der Vermesser, der am vergangenen Mittwoch die Position der Brücke überprüfen sollte, seine Arbeiten wetterbedingt abbrechen müssen.

„Es stand zu viel Wasser auf dem Überbau“, schildert Udo Kaiser. Weil dieser Umstand die Messergebnisse verfälscht hätte, habe man gemeinsam beschlossen, die Arbeiten abzubrechen. „Ob der Vermesser diese Woche weitermachen kann, oder ob er zu viele andere Termine hat, steht noch nicht fest“, sagt Udo Kaiser.

Zu kalt zum betonieren

Vorerst stehen die Arbeiten an der Hebewerkbrücke also still. Wieder einmal. Denn auch der anhaltende Frost verhindert, dass mit anderen Arbeiten – es muss zum Beispiel noch betoniert werden – fortgefahren werden kann. Die Minusgrade würden die Struktur des Betons zerstören – das funktioniere also nicht, erklärt Kaiser. Gearbeitet wird dafür an den Keilplatten aus Stahl, die an der Brücke für einen höhentechnischen Ausgleich sorgen sollen. „Die Keilplatten werden aber im Werk gefertigt“, sagt Udo Kaiser.

Wann es vor Ort weiter geht, hängt also auch von der Witterung ab. Die Vorhersage kündigt weiterhin Frost an.

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