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Der Brunnen, der neben der Stadthalle stand, bleibt einstweilen eingelagert.

Bürger hatten nachgefragt

Brunnen bleibt einstweilen eingelagert

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WALTROP - Was ist eigentlich mit dem Brunnen, der vor dem Umbau der Stadthalle an der Isbruchstraße stand? Diese Frage richteten in den vergangenen Tagen vermehrt Leser an unsere Redaktion.

Der Brunnen ist seit seiner Demontage im Sommer 2015 beim Ver- und Entsorgungsbetrieb (V+E) eingelagert – allerdings nicht der gesamte Brunnen, sondern hauptsächlich der Mittelteil mit der Skulptur. Die steinerne Umfassung sei beschädigt und nicht mehr brauchbar gewesen, sagte Stadtplaner Andreas Scheiba auf Nachfrage. In seinem jetzigen Quartier wird der Brunnen noch eine Weile bleiben. Wie Scheiba erläutert, werde der Brunnen in die Planungen zum Stadtentwicklungskonzept Innenstadt einbezogen. Bürger, Rat und Stadtverwaltung arbeiten daran schon seit Langem, nehmen jeweils Teilbereiche in Angriff. Unter anderem soll der Platz von Gardelegen rund um den Kiepenkerlbrunnen erneuert werden. Dazu soll es einen Wettbewerb ergeben, und um dieses Verfahren zu finanzieren, werde noch in diesem Jahr ein Förderantrag vorbereitet, der im nächsten Jahr gestellt werden soll, so Scheiba.

Weiterer Förderantrag?

Für die weitere Maßnahmen zur Neugestaltung der Fußgängerzone überlege man, einen weiteren Förderantrag zu stellen. Das werde allerdings erst 2020 aktuell, so Scheiba. In diesem Zusammenhang könne dann auch der Brunnen, der ehemals vor der Stadthalle stand, wieder zum Thema werden. Vorschläge, wo der Brunnen zu stehen kommen könne, gibt es viele: Einige Bürger haben bereits den Moselbachpark vorgeschlagen. Bürger Wolfgang Richter hält den Herne-Bay-Platz für einen guten Ort oder die Baumscheibe an der Dortmunder Straße zwischen Kornbrennerei und Schuhgeschäft.

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