+
Demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen in Kitas (v. li.): Thomas Neuleben, Antje Korte-Wildoer, Marie Sweeren, Dr. Carsten Roeger, Silke Snetling und (kniend): Sabine Schulz und Bettina Högn.

Bei Demonstration in Düsseldorf

Vertreter aus St. Peter fordern bessere Bedingungen für Kitas

  • schließen

Waltrop - Unter dem Motto „Mehr Große für die Kleinen“ wollen Vertreter der katholischen Kirchengemeinde St. Peter an der Demonstration am Donnerstag, 23. Mai, vor dem Düsseldorfer Landtag teilnehmen. Sie fordern bessere Bedingungen und bessere Qualität der Bildung in den Kindertagesstätten.

Fünf Waltroper Kitas sind in katholischer Trägerschaft: St. Ludgerus, St. Marien I Husemannstraße, St. Marien II Dringenburgstraße, Don Bosco und St. Placida. Die Demonstrierenden dringen unter anderem darauf, dass sich die Arbeitsbedingungen der Kita-Mitarbeitenden verbessern. Verbundleiterin Silke Snelting meint, dass die Ausbildungsoffensive forciert werden müsse, um dem Fachkräfte-Mangel entgegenzuwirken.

"Kitas sind unterfinanziert"

Wichtig sei ebenfalls, den Kitas mehr Geld zur Verfügung zu stellen, denn sie seien unterfinanziert. Das Bistum Münster muss in jedem Jahr für alle Einrichtungen zusammen noch einmal 30 Millionen Euro investieren. Aktuell überarbeite das zuständige NRW-Ministerium das Kinderbildungsgesetz (Kibiz), noch kann also etwas verändert werden.

So werden die Kinder betreut

Auch Eltern sind herzlich eingeladen, an der Demo teilzunehmen. Los geht es am 23. Mai um 14 Uhr. Um 15.30 Uhr findet eine Kundgebung im „Rheinpark Golzheim“ statt.

Bis zur Mittagszeit werden die Kinder am 23. Mai ganz normal betreut. Danach werde der Betrieb aber mit weniger Mitarbeitern weiterhin aufrecht erhalten, berichten die Vertreter aus St. Peter.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Waltroper Parkfest: Frida Gold setzt Schlussakkord - eine andere Band imponiert auch
Waltroper Parkfest: Frida Gold setzt Schlussakkord - eine andere Band imponiert auch
"Kinderwelt" soll nach Feuer wiederaufgebaut werden: So sieht die Planung aus
"Kinderwelt" soll nach Feuer wiederaufgebaut werden: So sieht die Planung aus
Kobra in Herne ausgebüxt - vier Häuser sind evakuiert
Kobra in Herne ausgebüxt - vier Häuser sind evakuiert
Ist das Kunst oder kann das weg - Nebenschauplätze beim Parkfest
Ist das Kunst oder kann das weg - Nebenschauplätze beim Parkfest
Kobra in Herne ausgebüxt, Bahnsperrungen aufgehoben, "Kinderwelt" soll wieder aufgebaut werden
Kobra in Herne ausgebüxt, Bahnsperrungen aufgehoben, "Kinderwelt" soll wieder aufgebaut werden

Kommentare