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Viel los war beim Herbstfest in der Waltroper Innenstadt.

Erfolgreiches Herbstfest

Fast ganz Waltrop auf den Beinen

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WALTROP - Gefühlt ganz Waltrop war beim Herbstfest am Wochenende in der Innenstadt auf den Beinen.

So voll war es in der Waltroper Innenstadt schon lange nicht mehr. Von der unteren Dortmunder Straße über die Hagel- bis hinauf zur Hochstraße war anlässlich des Herbstfestes bei perfektem Wetter eine Menge los. Verkaufsoffener Sonntag, Trödel- und Büchermarkt, Streetfood – all das kombiniert an einem Wochenende sorgte dafür, dass es kaum jemand in den eigenen vier Wänden hielt. Den Organisatoren spielte das Wetter in die Karten, wieder einmal: Viermal war Mirko Ruschmeyer jetzt gemeinsam mit Jörg Buxel maßgeblich für ein Stadtfest verantwortlich, viermal schien die Sonne.

Blumenhändler zunächst vermisst

Schmerzlich vermisst wurde am Samstag allerdings der niederländische Blumenhändler, der sonst regelmäßig bei Stadtfesten in Waltrop dabei ist. „Wir wissen nicht, warum er nicht gekommen ist“, sagte Mirko Ruschmeyer. „Er hat nicht abgesagt, seine Standgebühr vorab bezahlt. An fehlendem Umsatz kann es kaum gelegen haben, denn er hat hier immer gute Geschäfte gemacht.“ Am Sonntag sah die Welt auch diesbezüglich schon wieder anders aus, der Blumen-Mann an seinem angestammten Platz. Es war ein Missverständnis, der Niederländer hatte sich nur auf einen Verkaufs-Tag in Waltrop eingestellt. Ansonsten: überall eitel Sonnenschein in der Innenstadt. Der Streetfood-Markt vor dem Woolworth-Filiale war keineswegs abgehängt vom restlichen Geschehen, sondern gut besucht. Zufrieden mit den Geschäften war schon am Samstag Joelyn Demirel, die in einem der fahrbaren Imbissbuden auf dem Streetfood-Markt stand. Sie bot Pastrami-Spezialitäten an. „Die Leute fragen, was Pastrami eigentlich ist, ich gebe ihnen etwas zum Probieren und viele mögen das dann und bestellen ein Gericht“, sagte die junge Frau aus Lippstadt. Pastrami, das ist übrigens geräuchertes und gewürztes Stück Fleisch, meist „rotes“ Fleisch, das in dünnen Scheiben als Brot- oder Sandwichbelag verzehrt wird.

Fahrlehrer mit dabei

Die Plätze für den Trödelmarkt entlang der Isbruchstraße waren alle vergeben, einigen Interessenten, die am Samstag noch kurzfristig einen Standplatz ergattern wollen, musste Jörg Buxel absagen. Unterdessen hat sich erstmals ein Geschäftsmann aus dem Osten am Fest in der Innenstadt beteiligt: Fahrlehrer Christoph Polarczyk kam mit seinem Fahrsimulator.

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