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Elke Pennekamp, hier mit Ernst Belter von den "Linken", unterschreibt gegen den Neubau.

Gegen Kreishaus-Neubau

Unterschriften am laufenden Bande

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Waltrop - Die Waltroper ließen sich am Samstag nicht lange bitten: Die Angebote der Stadtverbände von CDU und der „Linken“, gegen den Kreishaus-Neubau und für eine Sanierung zu unterschreiben, nahmen die Passanten überaus dankbar an.

Nur wenige Meter voneinander entfernt waren die Stände aufgebaut. „Viele Bürger sind nur aus diesem Grund in die Stadt gekommen, um zu unterschreiben“, berichtet Ludger Finke, Stadtverbands-Vorsitzender der CDU. Seine Kollegin Bruni Zeuner-Sieger erzählt: „Die Leute sagen so etwas wie: ,Unser Haus ist 45 Jahre alt und tipptopp – das reiße ich doch jetzt nicht einfach ab!‘“ Um 10 Uhr hatte die Aktion begonnen, um 12 Uhr hätten sie sicher schon 200 Unterschriften gesammelt, berichtet Zeuner-Sieger.

Gut informierte Bürger

Sowohl die Waltroper „Linke“ als auch die CDU versichern, in den nächsten Wochen weitere Unterschriften-Aktionen anzubieten.

Erstaunlich gut informiert seien die Leute, was die Kreishaus-Sache angeht, stellen auch am Stand der Linken Ernst W. Belter, Fritz P. Dee, Michael Kamps und Dirk Knüvener fest. Mancher hinterlasse nur kurz seine Signatur, mit manchem komme man aber auch intensiv ins Gespräch. „Bitte alle Vornamen eintragen, wie sie im Personalausweis stehen.“ Diesen Hinweis geben sie wieder und wieder; schließlich muss alles korrekt sein. Unterschreiben dürfen nur Bürger, die wahlberechtigt sind, ihren Wohnsitz im Kreis Recklinghausen haben und mindestens 16 Jahre alt sind.

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