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Mirko Ruschmeyer (li.), Vorsitzender des Stadtmerketing-Vereins, und Wirtschaftsförderer Thomas Paschek, werben für den "WAltroper Frühling".

Grillmeisterschaft fällt aus

Stadtmarketing bittet zum Frühlingsfest

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WALTROP. - Auf den Plakaten wird noch eine Grillmeisterschaft angekündigt, die fällt aber aus – zu wenige Anmeldungen. Mirko Ruschmeyer vom Stadtmarketing ist dennoch optimistisch, dass am übernächsten Wochenende ein gelungenes Frühlingsfest auf die Waltroper und Besucher aus Nachbarstädten wartet.

Dabei sind die Rahmenbedingungen nicht die einfachsten: Die Zahl der Mitglieder im Stadtmarketingverein liegt inzwischen nur noch bei etwa 20 und mit dem wenigen Geld, was dem Verein somit zur Verfügung steht, kann er keine großen Sprünge machen. Live-Musik zum Beispiel wird es nicht geben. Neben dem Honorar für den Musiker wären auch Gema-Gebühren, also ein Beitrag für die Musikrechte, zu bezahlen. Auch dafür fehlt das Geld. Mirko Ruschmeyer ist daher ein Anhänger der Idee von Monya Buß (Grüne). Wie berichtet, möchte die Ratsfrau, dass es einen Fördertopf für Kultur in der Innenstadt geben soll, die der Stadtgesellschaft als Ganzer zugutekommt. Die Mittel dafür will die Grünen-Fraktionschefin einerseits aus dem städtischen Eigenanteil des Projektes „Demokratie leben“ nehmen, der frei wird, weil das Förderprogramm in seiner jetzigen Form zum Jahresende ausläuft. Zum anderen sollen Haushaltsmittel eingesetzt werden. So hätte auch das Stadtmarketing – neben anderen Veranstaltern – künftig die Möglichkeit, ein Kulturprogramm an das Stadtfest anzudocken. Darüber wird demnächst im Rats-Fachausschuss gesprochen.

Hoffest bei Eickenscheidt

Bei diesem Frühlingsfest ist das aber noch keine Option. Was diesmal geboten ist: eine Vielzahl an Ständen in der Fußgängerzone und auf der zwischen Sparkasse und Woolworth gesperrten Hochstraße. Brot-, Wurst- und Käsehändler freuten sich laut Ruschmeyer darauf, sich wieder quasi „im Paket“ präsentierten zu dürfen. Pausieren wird der Streetfood-Markt, also die rollenden Imbissstände mit ungewöhnlichen Häppchen. Das sei aber keine Absage für immer, betonen Ruschmeyer und der städtische Wirtschaftsförderer Thomas Paschek. Man wolle nur nicht immer das Gleiche bieten. Am Sonntag, 14. April, öffnen ab 13 Uhr die Geschäfte in der Innenstadt. Dass am selben Wochenende auch Hoffest auf dem Gut Eickenscheidt ist, haben die Veranstalter auf dem Schirm. Mit Klaus Eickenscheidt sei man sich aber einig, dass das kein Problem sei, sondern dass die Termin-Überschneidung am Ende wohl beiden Festen nutze, sagt Ruschmeyer. Für den weiteren Jahresverlauf haben Ruschmeyer und Paschek einige Ideen fürs „Heimat shoppen“. An dieser NRW-weiten Aktion der Industrie- und Handelskammer, mit der fürs Einkaufen vor Ort geworben werden soll, hatte sich Waltrop bisher nicht mit einem eigenen Programm beteiligt. Es gab nur die „Heimat shoppen“-Einkaufstüten in den Geschäften. Diesmal – die Aktion findet am 13. und 14. September statt – soll ein neuer Anlauf gemacht werden, mehr vor Ort daraus zu machen. Details wollen Ruschmeyer und Paschek noch nicht verraten. Am letzten Wochenende im September ist dann wieder Herbstfest.

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