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Machen auf ein Treffen für potenzielle Pfadfindergruppen-Leiter aufmerksam (v.li.): Pfarrer Dr. Carsten Roeger sowie Pastoralreferentin Christine Bischof und ihr Kollege Johannes Linke.

Gruppenleiter gesucht

In Waltrop soll es wieder Pfadfinder geben

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Waltrop - Lang ist's her, dass es in Waltrop Pfadfinder gab - in den 1970er-Jahren existierte zuletzt ein Stamm. Jetzt soll es wieder welche geben: Pfarrer Dr. Carsten Roeger und die Pastoralreferenten Christine Bischof und Johannes Linke trommeln potenzielle Leiter von Pfadfinder-Gruppen zusammen.

Am Samstag, 17. November, findet um 15 Uhr ein Info-Treffen im Haus der Begegnung statt. Eingeladen sind diejenigen, die sich vorstellen können, eine Pfadfinder-Gruppe zu leiten. 16 Jahre alt sollten die Interessenten mindestens sein und ein generelles Interesse an Kinder- und Jugendarbeit haben – um Begleitung und entsprechende Schulungen würde sich das Team um Pfarrer Roeger kümmern.

Gemeinschaftsgefühl

Pastoralreferentin Christine Bischof ist selbst keine Pfadfinderin, weiß aber aus den Erzählungen ihres Mannes Georg nur allzu gut, wie faszinierend das Pfadfinder-Sein ist. Pfarrer Roeger selbst war an seinen vorherigen Einsatzorten auch schon Kurat – also der „Pfadfinder-Seelsorger“ – und hat dort ebenfalls das besondere Gemeinschaftsgefühl unter Pfadfindern erlebt.

Handfeste Kenntnisse

Gemeinschaftsgefühl ist das eine, aber ganz handfeste Kenntnisse sind da andere: Wie baue ich eine Jurte – also das pfadfindertypische Zelt – auf, wie mache ich Feuer, wie gehe ich verantwortungsbewusst mit dem Messer um, was ist wirklich nötig zum Leben. Roeger sieht auch, dass Kinder ein Stück Selbstvertrauen gewinnen durchs Pfadfinder-Sein. „Die lernen eine andere Seite an sich kennen, wenn man ihnen Verantwortung überträgt und sie selbstständig Dinge auf die Beine stellen müssen.“

Ein ehemaliger Stammesführer erinnert sich

Einer, der sich bestens mit dem Pfadfinder-Wesen in Waltrop auskennt, ist Theo Korte. Der heute 82-Jährige war 1950 einer der Gründer der Waltroper Pfadfinder und von 1955 bis 1961 Stammesführer. „Wir hatten hier sogar einen großen Stamm“, berichtet Theo Korte. In den Hoch-Zeiten habe es bis zu 100 Pfadfinder in Waltrop gegeben; in St. Marien sei sogar noch ein zweiter Stamm gegründet worden. Korte findet: Die Pfadfinder-Idee ist heute so aktuell und gut wie damals. „Der soziale Gedanke, sich einzusetzen für Schwächere, der Schutz der Natur…“

Wer am 17. November keine Zeit hat oder weitere Fragen hat, kann sich bei Johannes Linke melden – unter 02309/970-516 oder per Mail:

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