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Der Schleusenpark von oben: In Rostbraun gut zu erkennen ist das neue Brücken-Bauwerk.

Hebewerks-Brücke

Nach Zank soll es jetzt endlich weitergehen

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Waltrop - Die neue Hebewerks-Brücke wird frühestens im Januar 2019 fertig. Immerhin sollen die Arbeiten noch in diesem Monat wieder aufgenommen werden.

Ende Dezember 2017 wurde letztmalig an der Hebewerksbrücke gearbeitet – das war vor über neun Monaten. Seither ruhen die Arbeiten, weil sich das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Meiderich als Auftraggeber und die ausführende Baufirma Stahlbau Magdeburg darüber streiten, wer für die massiven Fehler und Verzögerungen verantwortlich ist.

Ausbaden müssen das allen voran die Autofahrer, die Tag für Tag kilometerlange Umwege fahren müssen. Immerhin: Nun scheint ein Ende der Odyssee zumindest in Sicht. Auf Nachfrage unserer Redaktion teilt der verantwortliche Bauleiter des WSA, Martin Ebbert, mit, dass die Arbeiten noch in diesem Monat wieder aufgenommen werden sollen.

Und das ist Stand der Dinge:

Der externe Gutachter, der das Brücken-Bauwerk im Auftrag des Stahlbau-Unternehmen zur „Beweisaufnahme“ in Augenschein nehmen sollte, war vor Ort und hat seine Arbeit inzwischen beendet. Wie verabredet hat das Stahlbau-Unternehmen dem WSA daraufhin ein Mängelbeseitigungskonzept vorgelegt, das nun auf Richtigkeit geprüft wird. „Wenn wir das Konzept bis zum 14. September freigeben, will das Unternehmen am 24. September vor Ort die Arbeiten wieder aufnehmen“, sagt Martin Ebbert. Dass das WSA zumindest zeitnah grünes Licht geben kann, davon geht Ebbert aus. Zwar fehlten noch Rückmeldungen der Ingenieure, die das Konzept aus schweiß- und korrosionsschutztechnischer Sicht prüfen. Bisher sehe es aber so aus, als könnten die Arbeiten bald beginnen, so Ebbert.

Zunächst werden dann diverse Korrekturarbeiten vorgenommen, damit die Brücke überhaupt abgesenkt und fest eingebaut werden kann. Unter anderem müssen Bleche herausgetrennt und auf anderen Höhen wieder eingeschweißt werden.

Dreieinhalb Monate sollen die Rest-Arbeiten in Anspruch nehmen, sodass eine Freigabe der Brücke frühestens im Januar 2019 erfolgen kann – wenn nicht wieder etwas schief geht…

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