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Thomas Kellmann ist neuer Schützenkönig in Elmenhorst.

Vogelschießen

Schützenfest Elmenhorst: Thomas Kellmann ist König!

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Waltrop - Thomas Kellmann ist Schützenkönig in Elmenhorst. Nach einem langen Königsschießen, bei dem es am Ende auch noch zu regnen begann, gab er erst gegen 18.15 Uhr den entscheidenen Schuss auf den zähen Vogel ab. Seine Königin wird Silvia Kellmann.

Den Reichsapfel holte Philip Hees, das Zeper Alex Schroer, die Krone Dieter Wember. Beim Schießen auf die Flügel gab es ein Kuriosum. Der rechte Flügel war zwar durch einen Schuss von Niklas Stratmann vom Rumpf getrennt, fiel aber nicht auf die Wiese. Der Vogel wurde dann am Kran heruntergelassen und der Flügel abgenommen. Der Flügel gilt als abgeschossen. Den linken Flügel holte Heinz Niehues herunter.

Hunderte Waltroper säumten die Straße in Elmenhorst, als die Schützen am Sonntagnachmittag zum großen Festumzug aufbrachen. In Wagen oder zu Fuß machte sich das bunte Volk auf. Bei strahlendem Sonnenschein und frühsommerlichen Temperaturen hatten die Schützen sichtlich Spaß am Marschieren. Mit grün-weißen Fähnchen winkten ihnen die Waltroper vom Straßenrand aus zu.

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Neben den etwa 100 marschierenden Elmenhorster Schützen waren natürlich auch Delegationen der anderen Waltroper Vereine dabei. Mit mehr als 150 Schützen war der BSV Waltrop angetreten. Mit 60 Männern und Frauen waren die Oberwieser dabei, mit etwa 40 die Schützen aus Leveringhausen-Brockenscheidt. Die 30 Mitglieder der Erntegemeinschaft sorgten für richtig gute Stimmung und brachten den Wagen mit ihrem Hüpfen und reichlich guter Laune zum Beben.

Auch musikalisch hatte die Parade einiges zu bieten. Natürlich war die Elmenhorster Blaskapelle dabei, genauso wie der Spielmannszug Heimatklänge und die Jagdhornbläser aus Waltrop. Sogar ein Spielmannszug aus Lüdinghausen sorgte für die richtige Marschmusik unterwegs. Von den befreundeten Vereinen waren ebenfalls Abordnungen gekommen. So waren circa 70 Gäste aus Henrichenburg dabei und circa 40 aus Brambauer.

Eifrig vorbereitet

Damit beim Schützenfest alles läuft, haben in dieser jeden Abend bis zu 50 Vereinsmitglieder und fleißige Helfer dafür gesorgt, dass das Zelt auch festlich aussieht, berichtet Christoph Wember, Vorsitzender der Elmenhorster Schützen.

"Am Samstagabend hat die Musik bis drei Uhr gespielt", berichtet er - aber danach war für die feierwütigen noch lange nicht Schluss. Für die letzten Gäste ging es erst um halb sechs in der Früh nach Hause. Die Band Powerplay aus Dortmund sorgte für richtig gute Stimmung und die richtige Musik zum Tanzen, die von allen Generationen gefeiert wurde.

"Die Stimmung ist toll. Das Zelt war super schön fertig gemacht", sagt Marita Tschirley. In den Adern der Elmenhorsterin fließt "weiß-grünes Blut", sagt sie und lacht. Denn jeder aus der Familie - ganz besonders ihr Sohn - brennt für das Schützenwesen und ist natürlich an jedem der Schützenfesttage dabei. "Das Schöne ist: Hier kennt jeder jeden", sagt sie und winkt fröhlich den Marschierenden zu.

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