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Wohl dem, der genug Süßigkeiten im Vorrat hat: Halloween steht vor der Tür - und am 31. Oktober die Kinder mit dem Slogan "Süßes, sonst gibt's Saures!"

Von Hexen, Kürbissen und Skeletten

„Halloween ist wie Karneval im Oktober"

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Waltrop - Nur noch wenige Tage, dann ist Halloween und auch in Waltrop ziehen gruselig verkleidete Kinder durch die Straßen, um unter dem Motto "Süßes, sonst gibt's Saures!" möglichst "fette Beute" zu machen. Schon jetzt aber präsentieren sich viele Häuser in Waltrop im passenden Gewand für den Halloween-Tag.

Der Briefkasten und die Bank sind in Spinnennetze eingehüllt, ein Hexenbesen und ein Kürbis stehen vor der Tür. Im Fenster hängen ein lustiger Zombie und ein Kürbisskelett. Drinnen hat Gundi Suttmann gruselige essbare Glupschaugen, Geister aus Schokolade und Gummibärchentüten mit Kürbissen drauf. Die Waltroperin ist bestens auf Halloween vorbereitet. Mehr als 1,5 Kilogramm Süßes hat sie eingekauft.

Verkleidete Kinder

In diesem Jahr hat die 54-Jährige das Haus erstmals so richtig für Halloween dekoriert. „Im letzten Jahr kamen bestimmt 60 Kinder. Darauf war ich nicht eingestellt. Um sieben musste ich die Klappe schließen, da waren die Süßigkeiten leer“, erinnert sie sich. Gundi Suttmann freute sich so sehr über die als Hexen, Gerippe und Co. verkleideten Kinder, dass sie es ihnen in diesem Jahr draußen so richtig schön machen wollte. „Einige haben sogar Gedichte aufgesagt. Das war so goldig“, sagt sie und lächelt.

Teelichte weisen den Weg

Am 31. Oktober werden vor dem Haus noch Teelichte und Flackerlicht den Süßigkeitenjägern den Weg zeigen. Das „Halloween-Haus“ liegt an der Elbinger Straße auf dem Weg zur Kita „Don Bosco“. „Kinder sind das Schönste, was wir haben“, sagt Gundi Suttmann, darum möchte sie ihnen in diesen Tagen eine Freude bereiten.

Spinnen klettern am Seil

Genauso geht es auch Torsten Wirth und seiner Familie ein Stück weiter die Straße rauf. In ihrem Vorgarten hängt eine riesige Scream-Maske, Spinnen klettern ein meterhohes Seil hoch, Hexenfiguren und ein Grabstein stehen auf dem Rasen. Mit seinen Kindern, 8, 13 und 17 Jahre alt, hat er die gruseligen Gegenstände aufgestellt. „Die Kinder bleiben dort stehen und dann können die Erwachsenen ihnen das Fest näher bringen“, sagt der 50-Jährige. Für ihn steht der amerikanische Brauch in gar keinem Konflikt zur Religion. Süßes hat die Familie natürlich auch schon eingekauft, schließlich wollen sie nichts „Saures“ haben. Das ist dank der guten Vorbereitung noch nicht vorgekommen.

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