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Umgestürzte Bäume, lose Äste, Kronenteile: Georg Grassmeier und Hund Thyla finden immer einen Weg durch den Schülkenbusch. Jetzt aber räumt der RVR als Waldbesitzer auf und gibt das Holz zur Auktion frei.

Holz kommt jetzt unter den Hammer

"Einen Sturm kann Waltrop sich nicht leisten"

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WALTROP - Noch immer sind die Spuren der Gewitterfront „Ela“, die zu Pfingsten übers Land zog, auch in Waltrop deutlich zu sehen. Beispielsweise im Schülkenbusch, unmittelbar am Kreisverkehr Brockenscheidter Straße/Altenbruchstraße. Das dortige Holz bringt der RVR jetzt unter den Hammer.

Denn das Waldstück im Süden der Stadt, in dem umgeknickte Bäume auf dem Weg quer durch den Busch liegen, gehört dem Regionalverband Ruhr (RVR). Ebenso das Naturschutzgebiet Veiinghof und die Waldungen entlang der Recklinghäuser Straße, zwischen VW-Bollrath und dem Hebewerk.

Der RVR hatte die Verkehrssicherheit in allen Forstbezirken der Region unmittelbar nach dem Wetterereignis sichergestellt. Wie auch die Stadt Waltrop. Dr. Michael Gellert, Chef des Ver- und Entsorgungsbetriebs Waltrop AöR, auf Anfrage der Grünen in der jüngsten Ratssitzung: „Selbst wenn der Schülkenbusch in unserer Bewirtschaftung wäre: Es ist kein Geld mehr da.“ Einen Sturm wie „Ela“ könne sich Waltrop eigentlich nicht mehr leisten.

Sturmschäden werden peu à peu beseitigt

Der Regionalverband Ruhr beseitigt die Sturmschäden aus dem Juni immer noch „peu à peu“, sagt deren Sprecherin Barbara Klask. Jetzt steht Waltrop auf dem Terminkalender. Den Windbruch aus dem Schülkenbusch bringt der RVR jetzt unter den Hammer. Angesichts des anhaltenden Überangebots an Holz nach dem Sturmtief könnte eine Brennholz-Auktion ein paar Euro mehr in die ebenfalls klammen Kassen des Regionalverbandes spülen.

Mitsägen und mitsteigern

Wer einen Motorsäge-Führerschein hat, kann am Freitag, 5. Dezember, 15 Uhr, auf dem Parkplatz Tinkhofstraße nicht nur mitsägen, sondern auch mitsteigern. Aktuell dürfte ein Raummeter Holz rund 15 Euro kosten.

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