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Vor dem Beginn der Arbeiten auf der Sandstraße gab es einen Ortstermin.

Kanalbau-Arbeiten

Am Montag geht es auf der Sandstraße los

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WALTROP - Bald geht es los: Ab Montag wird die Sandstraße in Höhe „Bauen und Leben“ für Kanalbau-Arbeiten gesperrt. Wie können während der Bauzeit die Grundstücke der Gewerbetreibenden erreicht werden?

Man sei dem Zeitplan voraus, berichtet Frank Friedrich vom Ver- und Entsorgungsbetrieb stolz. Die Arbeiten auf dem Verbindungsweg vom Stratmanns Weg entlang der Bahnlinie zur Sandstraße gingen schneller voran als gedacht. Ab Montag soll es nun auf der Sandstraße in Höhe des Bau-Fachmarkts „Bauen und Leben“ weitergehen. Es geht darum, die vorhandenen Kanalrohre durch Rohre mit einem breiteren Durchmesser zu ersetzen. In diesem Zuge wird auch die Straßendecke erneuert. In einem ersten Schritt sind die Sandstraße bis inklusive „Bauen und Leben“, Stratmanns Weg und Schmiedeweg für etwa drei Wochen nur aus Richtung „Trinkgut“ zu erreichen.

"Das wertet das Gewerbegebiet auf"

Soweit, so gut. Aber wer erreicht in welcher Bauphase wie welches Firmengelände? Um diese Frage abschließend zu klären, trafen sich gestern Vertreter der Unternehmen vor Ort mit Frank Friedrich. Einzelfälle wurden diskutiert und am Ende waren augenscheinlich alle zufrieden. Wolfgang Bollrath, dessen Stahl- und Metallbau-Betrieb an der Sandstraße liegt, findet grundsätzlich gut, dass dort nun gearbeitet wird. „Das wertet unser Gewerbegebiet ja auf“, sagt er. „Wenn das mit der Baustelle so läuft wie geplant, ist das okay für uns.“ Ernst Asshoff, Chef der gleichnamigen Spedition, erklärt, seine Lkw müssten – wie übrigens zum Beispiel auch die Fahrzeuge der Feuerwehr – zum Tanken zur Firma Wengmann auf dem Schmiedeweg. Da Asshoffs Lkw die größten sind, die von der Sandstraße dorthin einbiegen müssen, verabredeten sich Asshoff und Friedrich wie folgt: Kurz bevor die Baustelle an die Einmündung vorrückt – voraussichtlich im Dezember – rückt der Spediteur mit seinem größten Lkw an. Dann wird geschaut, wie viel Platz dieser benötigt, um abbiegen zu können. Entsprechend soll dann die Baugrube angelegt werden. Friedrich: „Was soll ich das am Schreibtisch planen, wenn das am Ende doch nicht passt? Da probieren wird es lieber aus.“

Es wird konsequent abgeschleppt

Wann die Arbeiten komplett abgeschlossen sind? Laut Bauzeitplan im Juni, aber viel spricht dafür, dass es schneller gehen könnte, wenn das Wetter mitspielt. „Aber dieses Jahr werden wir sicher nicht fertig“, sagt Friedrich. Eines sei übrigens klar: Wenn die Parkverbots-Schilder, die während der Bauarbeiten aufgestellt sind, missachtet werden, wird konsequent abgeschleppt. „Das ist mit dem Ordnungsamt so besprochen.“

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