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Strahlende Gesichter bei der ersten Pflanzentauschbörse in St. Ludgerus

Kolpingsfamilie

Pflanzenbörse soll wiederholt werden

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WALTROP - Herbstzeit ist Pflanzzeit – jedenfalls für winterharte Gewächse. Die Kolpingsfamilie bot daher an diesem Samstag erstmals eine Pflanzentauschbörse in St. Ludgerus am Turm an.

Das Prinzip: Jeder bringt das aus dem Garten mit, was er nicht mehr braucht, und tauscht es gegen etwas anderes Grünes. Oder man gibt eine Spende – am Ende kamen 156 Euro zusammen. Das Geld solle je zur Hälfte der Flüchtlingshilfe und dem „Laden“ zugutekommen, so Kolpings-Vorsitzender Heinz-Werner Krause.

Wertvolle Tipps

Allerdings: Es ging nicht nur um die Pflanzen an sich; beinahe noch wertvoller waren die Tipps, die es dazu gab: Wie gieße ich die Pfingstrose, welchen Dünger braucht dieser Weihnachtskaktus, wie viel Sonne brauchen diese Stauden, wie schneide ich jenes Gehölz in Form? Mathilde Berndt ist mit ihrer Tochter vorbeigekommen und schaut in die Kisten mit Taglilien von Monika Surmann. Champagnerfarbene Blüten, rote, gelbe mit roter Mitte – all das hat sie sorgfältig auf kleine Zettel geschrieben, die den Pflanzen beiliegen. Manches, wie die Canna-Pflanzen, sieht etwas „ruppig“ aus – das sind die Gewächse, die jetzt aus dem Beet kommen, im dunklen Keller den Winter verbringen und dann im nächsten Jahr wieder erblühen. Apropos nächstes Jahr: Die Pflanzenbörse soll wiederholt werden, nimmt sich die Kolpingsfamilie vor. „Dann vielleicht etwas zentraler in der Stadt, etwa in der Fußgängerzone“, sagt Heinz-Werner Krause.

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