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Ein Kreuz auf dem Waltroper Friedhof.

Miese Masche

Margarete Kalaba warnt vor falschen Bestattern

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Waltrop - Immer neue üble Tricks sind es, mit denen Gauner an das Geld der Bürger gelangen wollen. Margarete Kalaba vom gleichnamigen Bestattungs-Unternehmen macht jetzt auf eine weitere Masche aufmerksam: den Bestattungsvorsorge-Trick.

Aus Düren seien Fälle bekannt, heißt es in einem Schreiben des Bestatterverbands NRW, in denen Betrüger bei Senioren aufgetaucht sind und sich als Mitarbeiter von örtlichen Bestattungs-Unternehmen ausgegeben hätten. Die „falschen Bestatter“ erklärten dann den Senioren, Geld für die Bestattungsvorsorge in bar abholen zu wollen – so steht es in dem Schreiben, von dem Margarete Kalaba unserer Redaktion berichtete.

Keine Fälle in Waltrop bekannt

Ihr seien in Waltrop solche Fälle noch nicht bekannt, sagt sie, aber sie wolle dringend davor warnen, damit so etwas hier nicht geschehe. „Bei uns geht keiner von Haustür zu Haustür und sammelt Geld ein“, unterstreicht die Bestatterin. Leider seien es immer wieder vornehmlich ältere Leute, die mit solchen Maschen hereingelegt und um ihr Geld gebracht würden.

Polizei rät zur Anzeige

Polizei-Pressesprecher Michael Franz sagte auf Nachfrage, Fälle dieses Bestattungsvorsorge-Tricks seien im Bereich des Präsidiums Recklinghausen nicht bekannt. „Jedenfalls weiß das zuständige Fachkommissariat zurzeit von keinem solchen Fall, der zur Anzeige gebracht worden wäre.“ Generell gelte aber, so Franz, dass man keine solchen Entscheidungen an der Haustür fällen sollte.

Und er rät: „Wenn man jemandem auf den Leim gegangen ist, sollte man es auf jeden Fall zur Anzeige bringen.“ Nur dann bestehe, wenn es später zu einem zivilrechtlichen Verfahren komme, überhaupt die Möglichkeit, sich sein Geld zurückzuholen.

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