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Christian Eichten im Fachgeschäft an der Dortmunder Straße.

Ab Mitte Februar

Eichten verlässt die Fußgängerzone

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WALTROP. - Das Unterhaltungselektronik-Fachgeschäft Eichten zieht sich Anfang kommenden Jahres aus der Fußgängerzone zurück und wird seine Aktivitäten komplett an den Standort an der Husemannstraße verlagern. Das bestätigt Christian Eichten, der gemeinsam mit seinem Bruder Johannes die Geschäfte in der dritten Generation führt, unserer Redaktion.

In das Ladenlokal an der Dortmunder Straße 18 einziehen soll das Sonnenstudio, das wegen der Ausbau-Pläne von Stromberg an seinem bisherigen Standort Isbruchstraße weichen muss. Zum 18. Februar will Eichten sein Geschäft komplett an den zur Einkaufsgenossenschaft Euronics gehörenden Standort an der Husemannstraße 2 verlagern, der seit sechs Jahren besteht. Das Sonnenstudio soll nach den bisherigen Plänen zum 1. April nach Umbau-Arbeiten wiedereröffnen. Eichten plant anlässlich der Geschäfts-Verlagerung eine Sonderaktion mit Rabatten. Alle Mitarbeiter bleiben an Bord.

"Keine Entscheidung gegen die Fußgängerzone"

Eichten betonte, es handle sich nicht um eine Entscheidung gegen die Fußgängerzone. Vielmehr gehe es darum, die vorhandene Fläche des Ladenlokals an der Husemannstraße – diese ist komplett ebenerdig – besser auszunutzen. „Wir haben auf der Fläche noch rund 150 Quadratmeter, die nicht richtig genutzt werden.“ Die Inhaber haben in den letzten Jahren beobachtet, wie sich der Standort an der Husemannstraße, wirtschaftlich entwickelt – und sind damit so zufrieden, dass sie nun ihr Geschäft komplett dorthin verlagern. Einschränkungen beim Sortiment soll es nicht geben. „Sechs Jahre lang haben wir zwei Geschäfte geführt. Das war sehr anstrengend.“ Man habe auch immer Kunden die Möglichkeit gegeben, zum Beispiel einen in der Fußgängerzone gekauften Großbild-Fernseher an der Husemannstraße abzuholen. Ein Vorteil des Standortes Husemannstraße sind nämlich die kostenlosen Parkplätze. Ein kleiner Nachteil: Der Weg zur nächsten Bushaltestelle ist für Kunden, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, etwas weiter. Dass die Fußgängerzone unter bestimmten Bedingungen für Autos geöffnet werden soll, das hat Eichten anders als andere Innenstadt-Händler indes immer kritisch gesehen. „Die Fußgängerzone soll Fußgängerzone blieben“, meint er.

Die Kunden befragt

Apropos Fußgängerzone: Dem Inhaber des Sonnenstudios sei auch ein Ladenlokal am Fitnessstudio auf dem Weg zur Autobahn angeboten worden, sagt Eichten. „Er hat seine Kunden befragt und die große Mehrheit hat sich für einen Standort in der Fußgängerzone ausgesprochen.“

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