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In Kürze sollen die angekündigten Piktogramme an den Containern auf dem angebracht werden.

Müllentsorgung auf dem Friedhof

V+E denkt über Grünschnitt-Container nach

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Waltrop - Über Mülltourismus zum Friedhof berichteten wir vor einer Woche in der Waltroper Zeitung. Das hat auch Reaktionen unserer Leser ausgelöst. Ulrike Korbmacher berichtet zum Beispiel, dass sie beobachtet hat, wie Hosen- und Kleiderbügel auf dem Friedhof entsorgt worden sind. Und an Ostermontag habe ein Anwohner eine riesige Schubkarre mit Grünschnitt im Friedhofscontainer entsorgt.

Ulrike Korbmacher sagt: „Wir haben selbst einen Garten und müssen den Grünschnitt zum Betriebshof von V+E bringen und dafür auch eine Gebühr entrichten." In Datteln müsse man hingegen nicht bezahlen muss, sagt sie. Bernd Funke, Leiter des Ver- und Entsorgungsbetriebs (V+E), wirbt im Gespräch um Verständnis für die Gebühr, die der Bürger für den Grünschnitt zu entrichten hat. „Jede Kommune kalkuliert ihre Abfallgebühren individuell. Und irgendwo tauchen auch bei anderen Städten diese Kosten eben wieder auf“, sagt Funke.

Piktogramme auf Containern

Bezüglich des vorhandenen Problems mit der Müllentsorgung auf dem Friedhof will der V+E, wie schon angekündigt, auf Piktogramme an den Containern setzen. Die Mitarbeiter von V+E hätten bereits mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen. Manchmal sei es aber auch nicht einfach zu erkennen, ob etwas kompostierbar sei oder nicht, fügt er hinzu. „So ist ein Holzkreuz eigentlich kompostierbar – aber nicht, wenn es lackiert wurde.“

Weiter Weg zum Recyclinghof

Aber auch für die Bürger, die ihren Grünschnitt ordnungsgemäß auf dem Recyclinghof des V+E entsorgen, hat Funke eine gute Nachricht parat: „Wir haben im Verwaltungsrat schon diskutiert, ob wir an einigen Standorten in Waltrop an bestimmten Tagen einen Container aufstellen, damit die Bürger nicht auch noch den Weg zum Recyclinghof auf sich nehmen müssen“, sagt Funke. Er stellt aber klar: „Die Gebühr ist dennoch zu entrichten.“ Spontan nannte Funke das Gebiet „Großer Kamp“ als einen von mehreren möglichen Standorten, „weil hier die Entfernung zum Betriebshof doch relativ groß ist“. Beschlossen ist diese Aktion allerdings noch nicht.

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