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Das Museumsfest am Schiffshebewerk.

Nicht so viel los

Museumsfest lockt über Umwege ans Hebewerk

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Waltrop - Traumwetter für den Start in die Freiluft-Saison herrschte am Sonntag wahrlich nicht – und so war der Besuch beim Museumsfest am Hebewerk auch überschaubar. Zumal bekanntlich die Brücke weiterhin gesperrt ist, was den Gästen aus Waltrop den Weg zum Museum erschwert.

Und trotzdem gab es durchaus zufriedene Gesichter – das von Leon (6) aus Castrop zum Beispiel. Bei ihm deutet jetzt alles darauf hin, dass er mal Binnenschiffer wird. Jedenfalls erledigte er die anfallenden Arbeiten auf dem Museumsschiff am Oberwasser beim museumspädagogischen Begleitprogramm mit so viel Hingabe, dass dieser Berufswunsch naheliegt. Mit der Schubkarre Kohle an Land abholen, dann schnell zurück aufs Schiff – Leon war kaum zu bremsen. „Wir haben uns spontan entschlossen, hierher zu fahren“, erzählten die Eltern. Jedenfalls aus Sicht ihres Sprösslings die richtige Entscheidung.

„Pepe“, „Nemo“, „Delfin“ und „Zodiac“

Auch Kevin Pack von der Dattelner Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) hatte keinen Grund zu Unzufriedenheit: Die Touren auf den vier DLRG-Booten „Pepe“, „Nemo“, „Delfin“ und „Zodiac“ erfreuten sich gerade bei den Kindern großer Beliebtheit. „Wir machen das hier in enger Kooperation mit Waltrop“, erzählte Kevin Pack, während er schon die nächste Mitfahrer-Gruppe in eines der Boote – drei gehören den Dattelnern, eines der Waltroper Ortsgruppe – setzte.

Nebenan, an der Alten Schachtschleuse, fand derweil das Schaufahren des Schiffsmodellbauclubs statt. Thomas Ortmann kam eigens aus Sprockhövel mit seinem Sohn Denis. „Wir haben bei der Messe ,Intermodellbau’ in Dortmund von dem Schaufahren gehört und uns entschieden, herzufahren“, sagte Thomas Ortmann, der sich eigentlich vor allem für Flugzeug-Modellbau interessiert.

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