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Am 16. März wird die Baustelle eröffnet, wie Christoph Haßel-Puhl (kl. Bild, re.) und Wolfgang Brautmeier erklärten.

Notgruppe geplant

Mitte März beginnt der Kita-Bau für 1,7 Mio. €

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Waltrop - Mitte des Monats beginnen die Bauarbeiten für den neuen Kindergarten an der Ecke Egelmeer/Am Funkenbusch (wir berichteten). Während die Bauarbeiter die Ärmel hochkrempeln und die Baufahrzeuge anrollen, sind die Lebenshilfe als Betreiberin und die WVG, die Vermögensverwaltungsgesellschaft der Stadt Waltrop, als Eigentümerin bedacht, alle Beteiligten gut einzubinden.

Deswegen gibt es am Freitag, 13. März (15 bis 17 Uhr), auch eine Infoveranstaltung auf der Baustelle. Die zukünftigen Kita-Kinder, Eltern und Nachbarn sollen dann sehen und hören, was sich hier tun wird – und ihre Meinungen und Erwartungen einbringen, so Christoph Haßel-Puhl aus dem Vorstand der Lebenshilfe.

"Konstruktive Gespräche"

Aus ähnlichem Antrieb ist mit der Gesamtschule – auf deren Areal entsteht die Kita – schon viel geredet worden. Als sehr konstruktiv bezeichnen Haßel-Puhl und WVG-Geschäftsführer Wolfgang Brautmeier die Gespräche. Ergeben hat sich beispielsweise, dass die Planung des Außengeländes in enger Abstimmung mit einer Gartenbauarchitektin der Gesamtschule und Schülern geschieht. Zudem, so Christoph Haßel-Puhl, gebe es sicherlich später die Gelegenheit, Praktikanten in der neuen Kita unterzubringen.

Neuer Mitarbeiter-Parkplatz

Was den Kita-Bau angeht, so wird jetzt Grünpflege auf dem Baugrund betrieben. Die Bäume und Sträucher längs der Straßen „Egelmeer“ und „Am Funkenbusch“ werden weitgehend erhalten, nur zurückgeschnitten. Am „Funkenbusch“ nahe der Mediothek der Gesamtschule (Bücherei) entstehen später Mitarbeiter-Parkplätze. Der Eingang zum Kindergarten indes wird einmal an der Ecke Funkenbusch/Egelmeer sein.

Projekt kostet 1,7 Mio. Euro

Bis zum Sommer, wie eigentlich geplant, wird der 1,7-Mio.-Euro-Bau jedoch nicht fertig. 20 Kinder sind zwar schon vorgesehen für die neue Kita, sie werden für einen Übergangszeitraum aber zunächst anderswo als „Notgruppe“ untergebracht. Wo genau, das wird noch diskutiert: „Räume gibt es genug“, sagt Christoph Haßel-Puhl. „Aber es gibt ja Anforderungen; die Räume müssen kindgerecht sein.“ Gegen Ende des Jahres 2015, so der Plan, soll die Kita bezugsfertig sein. Dann kommen zu den 20 „Übergangskindern“ 15 bis 20 weitere hinzu, zum Kindergartenjahr 2016/17 könnten die 55 Plätze der Kita dann voll belegt werden.

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