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Dass der Woolworth-Parkplatz nicht ausreichend beleuchtet ist, darüber sind sich SPD und CDU einig. Nicht aber wer dafür sorgt, dass sich die Situation bessert.

SPD oder CDU

Wer „erleuchtet“ denn nun den Parkplatz?

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Waltrop - Über unsere Zeitung hatte die Waltroper SPD jüngst verkündet, dass es „in den kommenden Wochen einen Termin mit Vertretern des Ordnungsamtes geben wird“. Es geht um das Thema Beleuchtung des Woolworth-Parkplatzes. Jetzt meldete sich der CDU-Stadtverband zu Wort. Denn auch die CDU ist an dem Thema dran.

Die SPD hatte für sich beansprucht, mit der zuständigen Immobilienverwaltungsfirma in vielversprechenden Gesprächen zu sein, damit der dunkle Parkplatz künftig mit neuen Lichtquellen versehen wird. Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Brausen ist wegen dieser Aussagen mehr als irritiert. „Nachdem die CDU Waltrop durch die Zeitung erfuhr, dass die SPD die Aufstellung einer weiteren Laterne auf dem Woolworth-Parkplatz in einem Termin mit dem Ordnungsamt besprechen will, haben wir das Ordnungsamt kontaktiert und gebeten, auch an dem Termin teilnehmen zu dürfen“, schildert Brausen.

Zwei Strahler angebracht

Bereits vor zwei Jahren, so Brausen weiter, habe man in Gesprächen mit den Eigentümern erreichen können, dass auf dem Woolworth-Parkplatz zwei Strahler angebracht wurden. „Jetzt wollten wir gerne erneut vermitteln, um die Sicherheit dort weiter zu erhöhen. Leider wusste niemand im Ordnungsamt von dem im Artikel angekündigten Termin“, schreibt Andreas Brausen.

"Seriöse Vorarbeit" nötig

Stattdessen berichtet Brausen von einem Termin zwischen Bürgermeisterin Nicole Moenikes und den Eigentümern des Parkplatzes, bei dem es auch um die grundsätzliche Bewirtschaftung gehe. „Warum will man einem Termin der Bürgermeisterin, bei dem es um das gesamte Parkplatzkonzept der Woolworth geht, zuvorkommen?“, fragt der CDU-Fraktionär und schiebt nach: „So gut das Ansinnen der SPD auch ist und es die CDU freut, dass ihrem Bemühen um mehr Sicherheit gefolgt wird, so muss zum Vorgehen der SPD gesagt werden, dass nur mit einer seriösen Vorarbeit die Sicherheit tatsächlich erhöht werden kann.“

"Unverständlich"

Unverständlich für Andreas Brausen ist obendrein, dass die politischen Kräfte „bei diesem wichtigen Thema nicht zusammenarbeiten“. Er appelliert: „Es darf nicht darum gehen, wer sich später was auf die eigene Fahne schreiben darf.“

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