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Der Stadtpark wird umgestaltet.

Das passiert im Park

Farb-Asphalt, Trauer-Weide, Baum-Allee und mehr

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Waltrop - Die Arbeiten im Moselbachpark schreiten voran. Bis Ende Mai soll der Farb-Asphalt die neuen Wege zieren. Auch der eher trostlose Lesegarten wird frisch rausgeputzt. Ein Überblick aller Maßnahmen.

Dem lang anhaltenden Regenwetter der letzten Wochen und Monate ist es geschuldet, dass die Umbauarbeiten im Park ein wenig dem Zeitplan hinterher hängen. Nun aber spielt das Wetter mit und das Waltroper Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen Kramer klotzt kräftig ran. Michaela Heßelmann, die die Neugestaltung von Waltrops grüner Lunge bei der Stadtverwaltung federführend betreut, erklärt, was gerade ansteht.

Ost-West-Verbindung:

Die längste Route durch den Park ist auf der Freibad-Seite nun durchgehend asphaltiert und wieder freigegeben.

„Dirt-Bike-Parcours“:

Neben den Tennisplätzen gibt’s bald einen Rampen-Park für Biker. Das Modellieren der Bahn soll bis Ende Mai beginnen.

Lesegarten:

Da, wo am Parkfest die Parteien stehen, ist der einst prachtvolle Lesegarten. Wo früher Rosen standen, ist heute Tristesse angesagt. Ein Zustand, der sich bald wieder ändern soll. Man wolle alte Strukturen wieder herstellen, etwa durch Stauden-Bepflanzungen, Rosenbeete und neue Bänke, kündigt Michaela Heßelmann an.

Beleuchtung:

52 neue Laternen bekommt der Park. Gut ausgeleuchtete Wege sollen das Sicherheitsgefühl der Bürger stärken.

Baum-Pflanzungen:

Wegbegleitend auf der Ost-Seite zwischen Riphausstraße und Ostring wird eine neue Allee mit 32 Bäumen gepflanzt. Der Moselbachteich bekommt am Ufer u.a. eine neue Trauerweide. Zudem werden die Lücken in der Linden-Allee mit neuen Bäumen geschlossen. Ab Oktober wird gepflanzt.

Grill-Ecke:

Auch ein öffentlicher Grillplatz wird noch gebaut. Michaela Heßelmann hofft, bis Ende Juni die erste Wurst auf den Rost legen zu können.

Fein-Asphalt:

Die vor-asphaltierten Wege bekommen eine hell-beige Deckschicht in dem Farbton, in dem auch das neue Pflaster (z.B. am Spielplatz) gehalten ist. Bis Ende Mai soll die finale Asphalt-Decke aufgebracht sein.

„Urban-Gardening“:

Die Stadt würde eine Fläche für den Urbane Gartenbau (kleine gärtnerische Nutzung, z.B. für ein Gemüsebeet) vorsehen – sofern sich Bürger finden, die sich kümmern. Ein Thema, das jedoch erst ganz am Ende des Park-Projektes in Angriff genommen wird.

Hundewiese:

Kommt sie nun oder kommt sie nicht? Eine Antwort darauf hat Michaela Heßelmann noch nicht. Das Thema müsse noch einmal im politischen Fachausschuss diskutiert werden. Der avisierte Platz am Ost-Ende kurz vor der Riphausstraße stieß nicht auf jedermanns Zustimmung, weshalb die Standortfrage der Hundewiese noch einmal besprochen wird.

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