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Die Leiter der neuen Pfadfinder-Gruppen in Waltrop (v. li.): Georg Bischof, Laura Gronwald, Pastoralreferent Johannes Linke, Vanessa Wedekind, Pfarrer Dr. Carsten Roeger und Sabine Prange.

Pfadfinder

Abenteuer und das einfache Leben

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WALTROP - Es wird zwei Pfadfindergruppen in Waltrop geben. Nach den Osterferien soll es losgehen. Dafür haben die Gruppenleiter schon einiges geplant.

Einen neuen Pfadfinder-Stamm wollen die Waltroper aufbauen. Georg Bischof, einer der neuen Gruppenleiter, hat selbst bereits Erfahrungen mit dem internationalen Austausch mit Pfadfindern gesammelt und ist davon begeistert. Er kann sich die Teilnahme an „Lagern“ in Zukunft durchaus vorstellen.

Start- und Info-Treffen

Doch zuerst soll es mit einem Start- und Infotreffen losgehen. Dazu lädt das Leiter-Team am Samstag, 6. April, von 11 bis 13 Uhr herzlich ein. Das Treffen findet im Jugendtreff Senfkorn, Bissenkamp 20, statt. Eingeladen sind Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren und deren Erziehungsberechtigte. Während der Nachwuchs erste Übungen machen kann, haben auch die Eltern Gelegenheit, die Gruppenleiter kennenzulernen und ihre Fragen loszuwerden. Im Anschluss gibt es ein Lagerfeuer und eine Wurst vom Grill. Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sein Kind aber trotzdem anmelden oder als Betreuer das Team unterstützten möchte, meldet sich bei Johannes Linke: Tel: 02309/970516.

Wölflinge und Jungpfadfinder

„Wir haben zwar einen religiösen Hintergrund, aber jedes Kind ist willkommen“, sagt Pfarrer Dr. Carsten Roeger. Im Anschluss sollen die Heranwachsenden im Alter von sechs bis zwölf Jahren in zwei Gruppen eingeteilt werden: Die jüngeren sind Wölflinge, die älteren Jungpfadfinder. Beide Gruppen werden sich dann nach den Osterferien jeden Freitag parallel von 16.30 bis 18 Uhr treffen.

Praktische Übungen

Dann stehen ganz praktische Übungen auf dem Programm. So haben die Gruppenleiter bereits ausprobiert, wie man ohne Feuerzeug oder Streichhölzer, nur mit einem Feuerstein ein Lagerfeuer machen kann. Das möchten sie ihren Schützlingen genauso beibringen wie das Aufbauen eines großen Planen-Zeltes, einer Jurte. Es gehe um einen einfachen, umweltbewussten Lebensstil, so Georg Bischof.

Allen Menschen mit Respekt begegnen

Aber fast noch wichtiger ist die Vermittlung der Werte. „Sie lernen, allen Menschen mit Respekt zu begegnen und Verantwortung in und für die Gesellschaft zu übernehmen“, erklärt Georg Bischof. Ein Teil davon sei, dass die Pfadfinder ihr Programm selbst mitgestalten und nicht alles vorgesetzt bekommen. Ein Logo für die Pfadfinder gibt es auch schon: die Pfadfinderlilie in Lila, der Farbe der katholischen Gemeinde St. Peter. Die Gruppe ist eingebunden in den Bezirksverband Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) Recklinghausen.

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