Politiker kommt am 5. Oktober

Kein Vorverkauf für Freitagsforum mit Gysi

WALTROP - Da dürfte das Publikumsinteresse gewaltig sein: Dr. Gregor Gysi, eine der schillerndsten Figuren der deutschen Politik seit dem Mauerfall, kommt auf Einladung der VHS und der Kirchengemeinden für zwei Veranstaltungen am Freitag, 5. Oktober, eigens aus Berlin nach Waltrop.

Der Eintritt an der Abendkasse beträgt sechs Euro. Achtung: Eine Kartenreservierung oder ein Vorverkauf sind nicht möglich.

Der Bundestagsabgeordnete und Chef der Europäischen Linken wird um 18 Uhr im Rathaus sein, um gemeinsam mit Bürgermeisterin Nicole Moenikes zwei Tage nach dem Tag der Deutschen Einheit eine Fotoausstellung zum Leben in der DDR zu eröffnen. Die Ausstellung „Voll der Osten – Leben in der DDR“ der Stiftung Aufarbeitung wird – so vermutet jedenfalls VHS-Leiter Clemens Schmale – „vom ehemaligen Vorsitzenden der SED-PDS und stellvertretenden Bürgermeister Berlins einer kritischen Würdigung unterzogen“. Alle Besucher die an der Eröffnung durch Gysi und Moenikes im Rathaus-Altbau (1. Etage) teilnehmen möchten, sind eingeladen, sich die historischen Bilder schon ab 17 Uhr anzusehen. Die Ausstellung endet am geschichtlich bedeutsamen 9. November. Ab 19.30 Uhr ist Gregor Gysi dann im Rahmen des Christlichen Freitagsforums im Haus der Begegnung (St. Peter) zu erleben. Aufgrund des zu erwartenden Interesses beginnt der Einlass etwa eine Stunde früher. Der Weltladen Waltrop hält Getränke bereit. Im Mittelpunkt des Abends steht Gysis Autobiografie „Ein Leben ist zu wenig“. In einen Dialog über dieses nun 70 Jahre währende Leben begibt sich mit ihm die Direktorin des Landesverbandes der Volkshochschule, Ulrike Kilp, aus Düsseldorf. Nach der Pause besteht Gelegenheit für das Publikum, Fragen zu stellen. Am Büchertisch gibt es am Abend auch eine Signaturmöglichkeit.

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