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Mehrere Raubüberfälle gab es zuletzt im Park- und Innenstadtbereich.

Polizei nimmt Stellung

Noch ein Raubüberfall nahe des Parks angezeigt

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Waltrop - Ein 31-jähriger Waltroper hat bei der Polizei erst jetzt einem Raubüberfall angezeigt, der sich in der Silvesternacht im Bereich der Innenstadt und des Moselbachparks zugetragen haben soll. Die Polizei sieht indes keine auffällige Häufung an Vorfällen und begründet das auch.

Zwei unbekannte Täter sollen den Mann nach eigenen Angaben geschlagen und ausgeraubt haben. So teilte er es den Beamten am Dienstagabend (8.1.) mit. Bei dem Überfall seien ihm Handy und Geldbörse gestohlen worden. Weder die genaue Tatzeit, noch den genauen Tatort hatte der Mann angeben können. Letzterer soll sich aber im Innenstadtbereich, Höhe Moselbachpark, befunden haben.

Mehrere Überfälle

Dass ein Überfall erst eine Woche nach der Tat angezeigt wird, sei selten, komme aber durchaus vor, sagt Polizeisprecher Michael Franz auf Nachfrage unserer Redaktion. Bereits vor einigen Tagen hatte unsere Redaktion von einem weiteren Raubüberfall in der Silvesternacht berichtet. Opfer war ein 26-Jähriger, der Tatort an der Bahnhofstraße.

Anders gelagerte Motive

Dass es hier Zusammenhänge gibt, sieht die Polizei indes nicht. Gleiches gelte für vier weitere Überfälle, die es in den vergangenen Wochen im Innenstadt- und Parkbereich gegeben hat. Man habe die Fälle miteinander abgeglichen und „keine verbindenden Elemente gefunden“, sagt Michael Franz. Im Gegenteil: Zumindest bei zwei Raubüberfällen gibt es Hinweise auf anders gelagerte Motive. Dass Kriminelle hier gezielt unterwegs seien, um Raubüberfälle zu begehen, davon geht die Polizei deshalb aktuell nicht aus. „Nichtsdestotrotz ist unser Bezirksdienst und auch der Streifendienst informiert“, sagt der Behördensprecher weiter. So werde ein besonderes Auge auf den Parkbereich gelegt.

Zurück zu dem eingangs erwähnten Fall. Auch die Täterbeschreibung ist hier vage: beide männlich, groß und mit Mützen bekleidet. Hinweise erbittet die Polizei unter Tel.: 0800/2361-111.

Michael Franz betont indes noch einmal, dass verdächtige Beobachtungen bitte umgehend der Polizei unter Tel. 110 gemeldet werden sollen.

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