Post forscht nach

Leserin beklagt verloren gegangene Briefe

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WALTROP - Regina Burbaum schreibt gerne und häufig Briefe und Karten. Umso ärgerlicher ist es für die 73-jährige Waltroperin, dass viele ihrer Grüße in den letzten Wochen verschütt gegangen sind.

Regina Burbaum berichtet von Post, die sie Anfang September an der Post-Filiale am Moselbach in den Kasten geworfen hat und bis jetzt nicht beim Empfänger ankam. Am 10. September habe sie insgesamt fünf Briefe und zwei Karten in den Kasten an der Hochstraße am Rathaus geworfen. Weitere Briefe warf die Waltroperin am Krankenhaus und am Ostring ein. „Die Post ging an Leute, die sich dann auch bei mir melden und sagen, dass die Post angekommen ist und sich dafür bedanken“, erzählt Regina Burbaum.

Korrekt frankiert

Richtig frankiert hat sie die Briefe – 70 Cent kommen auf einen normalen Brief, 45 Cent auf eine Postkarte. Und Regina Burbaum weiß auch, dass die Adresse sauber und ordentlich auf dem Umschlag stehen muss. Dass nun so viele Briefe und Karten nicht angekommen sind, „das ist doch nicht normal“. Ganz davon abgesehen, dass Briefe, Karten und Porto ja auch etwas kosteten. Bei der Post nachgefragt, habe man ihr nur ein Kärtchen hingelegt, auf dem Kontakt-Daten der Beschwerdestelle standen, berichtet die Waltroperin. Post-Pressesprecher Achim Gahr klemmte sich hinter den Fall, hörte nach beim Briefzentrum in Essen und bei dem Mitarbeiter, der für die Briefkastenleerung in Waltrop zuständig ist. Es sei aber nichts über eine Störung oder weitere abhanden gekommene Sendungen bekannt, so Achim Gahr. Am heutigen Montag will er sich noch bei weiteren Stellen im Hause erkundigen.

INFO Wer nach einem Brief forschen will, kann das mittels eines Formulars auf der Internetseite der Post tun: , dann in die Suchfunktion „Nachforschung Brief“ eingeben.

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