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Nicole Moenikes "spazierte" vergangenes Jahr bereits durchs "Quartier Egelmeer"

Quartiersspaziergang-Ergebnis

Nicht nur das Hakenkreuz muss weg

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Waltrop - Beim jüngsten Quartiersspaziergang der Bürgermeisterin, der am Waldstadion begann, ging es nicht nur um den neuen Kindergarten dort, sondern auch um Hundekot, Bäume, zu schnelle Autos und ein Hakenkreuz.

Dass man bald einen neuen Kindergarten vor der Haustür haben werde, das sei ja sehr schön, freut sich ein junger Mann. Was ihm jedoch Sorgen bereitet, gerade vor dem Hintergrund, dass dort bald vermehrt Kinder unterwegs sind: dass im Bereich der Altenbredde Autofahrer oft zu schnell unterwegs seien. Bürgermeisterin Nicole Moenikes und Martin Voskort, bei der Stadt für Sicherheit, Ordnung und Verkehr zuständig, beraten sich. Man wird sich der Sache annahmen.

Bäume sollen bleiben

Dann ging es noch um die Wohnbebauung auf dem Waldstadion-Areal. Im März kommenden Jahres, so avisiert Stadtplaner Andreas Scheiba, könne ein erster Gestaltungsentwurf vorgestellt werden. Hier – wie bei anderen Bauprojekten auch – geht es Bürgern ebenso darum, dass dafür nicht unnötig Bäume weichen müssen.

So steht auch diesmal am Ende des Rundgangs so manches Thema auf dem Klemmbrett, das die Bürgermeisterin bei ihren Rundgängen immer bei sich hat. Zum Beispiel dies: Eine Mutter und ihr kleiner Sohn hatten die Gruppe schon an einem Spielplatz erwartet. Auf einem Spielgerät, sagt die Mutter, sei ein Hakenkreuz aufgemalt. Nur schwach zu sehen neben den üblichen aufgeschmierten Sprüchen pubertierender Jugendlicher, aber trotzdem mindestens ein Ärgernis. Alle sind sich einig: „Das geht nicht, das muss weg“. Bernd Funke, Chef des Ver- und Entsorgungsbetriebs, dokumentiert die Sache per Handy-Foto. Ob der Schmierer wohl weiß, was das Zeichen bedeutet, das er da so leichthin auf die Rutsche malte?

Hundekot - ein leidiges Thema

Ein leidiges Thema auch zwischen Altenbruch und Egelmeer: Hunde verrichten ihr Geschäft in Sandkästen von Spielplätzen. Auch dazu gibt es keine zwei Meinungen – das ist widerwärtig und nicht hinnehmbar. Ordnungsamt und V+E haben, so lässt Martin Voskort durchblicken, eine gemeinsame Aktion geplant, die das ledige Thema aufgreift.

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