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Hennes Krah vom Kfz-Aufbereitungsbetrieb Bugdoll poliert derzeit die Wasserrutsche. Das wird mehrere Tage dauern.

Rutsche wird poliert

Der Start der Freibad-Saison ist terminiert

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Waltrop - Was für Autos und Boote gut ist, kann auch einer Wasserrutsche nicht schaden: Mit einer Poliermaschine bearbeitet der Waltroper Kfz-Aufbereitungsbetrieb Bugdoll momentan die 88 Meter lange Rutsche im Waltroper Freibad. Eine stumpfe Oberfläche zum Eröffnungstermin wäre auch kontraproduktiv für den Bade- und Rutschenspaß.

Dabei macht es sich schon bemerkbar, dass die Rutsche mittlerweile in die Jahre gekommen ist. 2003 sei sie installiert worden, erinnert sich Schwimmmeister Werner Heurich. Seither flossen Tausende Liter chlorhaltiges Wasser über die Spezial-Kunststoffoberfläche. Das zehrt am Material. Genau so wie Vogel-Kot und UV-Strahlung, wie Experte Hennes Krah vom Aufbereitungsbetrieb Bugdoll weiß. Was eine spiegelglatte Oberfläche angeht, macht er sich trotzdem keine Sorgen. „Das bekommen wir schon hin“, versichert Krah. Einen satten Gelbton, so wie er früher einmal war, kitzelt aber auch die beste Politur nicht mehr raus.

Ein Sommer der Extreme

Rückblick: Der vergangene Sommer war nicht nur was die Wetterverhältnisse anging ein extremer. Auch die Besucherzahlen waren selbiges: extrem. In diesem Fall extrem gut. 23.582 Badegäste zählte das Waltroper Freibad 2018. Ein sattes Plus zu den Vorjahren 2017 (7 987 Besucher) und 2016 (5 161).

Was diesen Sommer angeht, hat sich die Stadt Waltrop ein dementsprechend ambitioniertes Ziel gesetzt: Man strebe 10.000 Besucher an, teilt Stadt-Sprecherin Patricia Neuhaus auf Nachfrage unserer Redaktion mit. Was den Eintrittspreis angeht, bleibt alles beim Alten: Kinder und Jugendliche (3 bis 15 Jahre) zahlen 2 Euro, ab 16 Jahre kostet der Eintritt 3,50 Euro. Die Eröffnung ist für den 30 Mai geplant. Sollte das Wetter an diesem Tag jedoch nicht mitspielen, würde man erst am 1. Juni eröffnen, sagt Patricia Neuhaus.

Bald werden 800.000 Liter Wasser eingelassen

Schwimmmeister Werner Heurich ist jedenfalls gut vorbereitet. Das große Spaßbecken hat er bereits grob vorgereinigt – mit Kärcher und Edelstahlreiniger. Das Waltroper Metallbauunternehmen McLean hat jüngst kleinere Reparaturen am Strömungskanal vorgenommen. Mitte nächster Woche lässt Werner Heurich dann etwa 800.000 Liter Wasser ins Becken. Zum Vergleich: Eine Badewanne fasst durchschnittlich 150 Liter Wasser.

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