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Restlos ausverkauft war das Kulturforum Kapelle beim Weihnachtsliedersingen des Schubert-Kammerchors Waltrop. Das Publikum war von der Interpretation der Sängerinnen und Sänger begeistert.

Schubert-Kammerchor singt

Große Freude und kleine Glanzpunkte

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Waltrop - Der Schubert-Kammerchor begeisterte am Donnerstagabend beim traditionellen Weihnachtsliedersingen in der Kapelle. Sogar eine Solistin trat auf.

Beim diesjährigen Weihnachtsliedersingen im Kulturforum Kapelle begeisterte der Schubert-Kammerchor Waltrop unter der Leitung von Christoph Vatheuer wieder seine Zuhörer. Er wartete mit einem breit gefächerten Programm von besinnlichen und fröhlichen Liedern, zum Lauschen oder Mitsingen auf. Jede der 130 Eintrittskarten ist verkauft worden. Es gab keinen freien Platz mehr.

Gutes kommt wieder

In Georg Friedrich Händels „Tochter Zion“ spielten die Sängerinnen und Sänger sehr feinfühlig mit der Dynamik. Mal begleitete Chorleiter Vatheuer am Klavier mit ausdrucksstarken, kräftigen Akkorden; mal wirkte der Gesang auch für sich. In diesen Momenten zeigte sich die wunderbare Balance aus Sopran, Alt, Tenor und Bass. Weil es im vergangenen Jahr so gut ankam, stand das Weihnachtswiegenlied von John Rutter wieder auf dem Programm. Für seine differenzierte Interpretation erntete der Chor großen Applaus.

Bei Weihnachtsklassikern wie zum Beispiel „Alle Jahre wieder“, „O Tannenbaum“ oder „Ihr Kinderlein kommet“ , hatte das Publikum die Möglichkeit, mitzusingen.

Mit routinierter Stimme gesungen

Immer wieder für kleine Glanzpunkte sorgte Sopranistin Bettina Lecking aus Dortmund. Mit ihrer klaren Stimme und feinem Vibrato gestaltete sie das „Mariä Wiegenlied“ von Max Reger lebendig. Auch in den Höhen konnte die routinierte Sängerin überzeugen.

Mit der heiteren und nachdenklichen Geschichte „Vom verlorenen Heiligenschein“ von Christa Spilling-Nöker unterhielt Hermann-Josef Block, Vorsitzender des Vereins Pro Kapelle, die Zuhörer. Ein gelungener Abend, der den Sängern und dem Publikum große Freude bereitete.

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