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Ralf Engelkamp an einem zu fällenden Baum.

RVR setzt die Säge an

Einige "tote" Bäume bleiben auch stehen

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Waltrop - Die Kettensäge angesetzt haben in den vergangenen Tagen die Forst-Mitarbeiter des Regionalverbands Ruhr (RVR). Autofahrer haben das auch deswegen gemerkt, weil die Waldarbeiter mobile Ampeln dabei hatten, die sie je nach Einsatzgebiet aufstellten.

Donnerstagmorgen zum Beispiel auf der Altenbruch- und auf der Brockenscheidter Straße. Denn, so erklärt Forstwirtschaftsmeister Benjamin Rohloff, die doppelte Baumlänge gelte jeweils als Gefahrenbereich. An den zu fällenden Bäumen werde die Säge natürlich so angesetzt, dass der Baum nicht in Richtung Straße falle. Aber sicher ist sicher, und so wird jeweils für die Fäll-Zeit die Ampel auf Rot geschaltet. Man habe bewusst die Stoßzeiten im Berufsverkehr gemieden, erklärt Benjamin Rohloff. Und auch die Linienbusse ließen sie bei ihren Arbeiten immer erst durchfahren, so dass es möglichst wenig Beeinträchtigung gibt.

Kiefern, Eichen und Buchen

Einige Kiefern, Eichen und Buchen seien von den Fällungen betroffen, schildert Rohloff. Entfernt würden kranke bzw. tote Bäume; diese wurden zuvor mit roten Markierungen versehen. Manchen Baum lasse man aber auch stehen, obwohl er tot sei – vorausgesetzt, es geht von ihm keine Gefährdung aus. „Das ist biologisches Gold“, bringt der Wald-Fachmann es auf den Punkt. Denn abgestorbenes Holz dient vielen Lebewesen als Lebensraum und ist als Nährstofflieferant für den Boden wichtig.

Der RVR hatte Bäume im Bereich der Straßen Auf der Heide, Recklinghäuser Straße, Büscherstraße, Tinkhofstraße, Münsterstraße – und eben Altenbruch- und Brockenscheidter Straße – gefällt bzw. geschnitten.

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