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Einige Hunde bekommen an Silvester Panik, wenn sie das Geräusch von Böllern hören.

Silvester

Freude am Feuerwerk trifft pure Panik

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WALTROP - Glitzernde Fontänen, bunte Raketen, Böller, Knallfrösche und Co. werden von vielen Waltropern kritisch gesehen. Einige haben eine Idee, wie die Knallerei eingedämmt werden kann.

In der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar darf dann wieder geknallt werden. Doch des einen Freud ist des anderen Leid. Wir haben unsere Facebook-Leser gefragt, ob sie Feuerwerk kaufen oder bewusst darauf verzichten.

Lichtspektakel

Bunte Raketen dürfen für Klaus Lieske an Silvester nicht fehlen. Auch Bianca Da gönnt sich einmal im Jahr die Knaller. Sie zeigt aber auch Verständnis für diejenigen, die aufgrund ihres Hundes darauf verzichten.

Panische Hunde

Besonders Tierhalter haben mit den lauten Geräuschen von Feuerwerkskörpern leidvolle Erfahrungen gemacht. So zum Beispiel Katrin Greger. Die Gassi-Runde mit ihren beiden Hunden wurde von einem gezündeten Böller beendet. „Wenn zweimal 25 Kilogramm Richtung nach Hause ziehen, hänge ich hinten dran“, schreibt sie. Ähnliche Erfahrungen hat auch Saskia Böger gemacht: „Unser Hund ist alt und sehr panisch. Für ihn ist das purer Stress und unser Silvester somit nicht schön“, berichtet sie. Saskia Böger findet die Böllerei „auch einfach nur nervig“. Für sie ist es „verbranntes Geld, welches man viel sinnvoller einsetzen könnte“.

Erinnerung an Kriegserfahrungen

Mitunter reagieren auch Menschen, die aus Kriegsgebieten zu uns geflüchtet sind, sensibel auf laute Knallgeräusche. Gleiches gilt für ältere oder auch demente Menschen, die vielleicht einen Krieg miterlebt haben. „Meine Mutter hat sich vor lauter Angst schreiend unter dem Tisch versteckt“, berichtet etwa Ulrike Mähl.

"Absolute Geldverschwendung"

Viele Leser wie Christiane Hoppe stört, dass die Knallerei bereits ab dem Verkaufstag losgeht und weit bis in den Januar hinein andauert. Für Kerstin Vogt ist es „absolute Geldverschwendung“. Aus diesem Grund kauft sie bereits seit 20 Jahren keine Feuerwerkskörper mehr.

Feinstaubbelastung

„Bei der heutigen Diskussion um Dieselverbote und Feinstaubbelastungen sollte man mal darüber nachdenken, was für umweltschädliche Substanzen durch diese wilde Knallerei freigesetzt werden“, gibt derweil Kirsten Wesselbaum zu bedenken.

Neue Lösung

„Wir verzichten auch. Stress pur für die Tiere, Umweltverschmutzung und Geldverschwendung. Organisiertes Feuerwerk fände ich besser“, sagt auch unsere Leserin Steffi Lötzsch. Diese Variante regen auch viele weitere Leser wie an.

Lesen Sie die ganze Diskussion oder sehen Sie exklusive Videos auf Facebook: www.facebook.com/waltroperzeitung

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