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Die Organisatoren des Solidaritätsfestes.

Solidaritätsfest in der City

Samstag gibt's Musik und ganz viel mehr

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Waltrop - Mitten in der heißen Phase sind die Organisatoren des Solidaritätsfestes am 15. September. Es ist die Phase, in der dauernd das Telefon klingelt, hier eine Absage, dort ein zusätzlich einzuplanender Programmpunkt, dort noch ein Technik-Wunsch. Trubelig ist es, aber deutlich zeigt sich auch: „Wir sind mit der Idee im Gespräch“, fasst Heinz Briefs vom Organisatoren-Team zusammen.

Am Samstag von 10 bis 16 Uhr findet das Fest in der Fußgängerzone statt; Bühnen sind am Kiepenkerl-Brunnen und an der Hochstraße vor Woolworth aufgebaut. Am Kiepenkerl moderiert Christoph Lücker von der Lebenshilfe, an der Hochstraße Sängerin Melanie Engels. Los geht es am Kiepenkerl mit einem interreligiösen Gottesdienst, an dem sich evangelische und katholische Kirche beteiligen. Auch ein Vertreter der islamischen Moschee am Schwarzbach werde dabei sein, sagt Heinz Briefs.

In der gesamten Fußgängerzone ist was los

In der gesamten Fußgängerzone ist was los. Mehr als 50 Vereine, Verbände und Institutionen beteiligen sich mit Programm oder Aktions-Ständen. „Teilweise wollen die Geschäfte in der Innenstadt auch noch eigene Aktionen anbieten“, erklärt Briefs. Ein Hingucker wird auch die „Tafel der Solidarität“ der Realschule sein. Angelehnt an das Projekt „Über den Tellerrand schauen“, das die Realschule schon einmal in der Innenstadt präsentierte, wird es auf dem Kirchhof St. Peter eine „Tafel der Solidarität“ geben – ganz zu schweigen von einem Trommel-Auftritt auf der Bühne Hochstraße.

Wertmarken-Stände werden von den Schützen betreut

Sinn des Festes ist es, ein Zeichen zu setzen – ein Zeichen, dass in Waltrop niemand ausgegrenzt wird: behinderte und alte Menschen nicht, Menschen mit Migrationshintergrund und mit geringem Einkommen nicht. So sind im „Laden“ Wertmarken im Gesamtwert von 2000 Euro an insgesamt 400 Kunden verteilt worden. Die Wertmarken-Stände werden von den Schützen betreut.

Viele Banken, Firmen, Vereine, Rotary und Lions sowie Privatleute haben gespendet. Waltroper Gastronomen bieten Speisen und Getränke zu portemonnaiefreundlichen Preisen an. Aus dem Programm „Demokratie leben“ kommt Geld für Bühnen und Technik.

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