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Didi Depou von der Facebook-Gruppe "Du bist Waltroper, wenn", Einzelhändler Jörg Buxel, Jutta Sievert und Marcel Hauptmann von der Initiative "Warm durch die Nacht" (v. li.) freuen sich über die vielen Spenden.

Spendenaktion

Säckeweise Kleider und Lebensmittel für Obdachlose

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WALTROP - Eine beispiellose Spendenaktion hat sich in den vergangenen Tagen in Waltrop ergeben: Lebensmittel und warme Decken und Kleidung für Obdachlose machten sich jetzt säckeweise auf den Weg zu den Bedürftigen.

Das Ganze geht zurück auf Jutta Sievert. Sie ist häufig in Dortmund und sieht dort die Not der Obdachlosen. „Ich habe mich oft gefragt, wie man da helfen kann“, sagt sie. Sie wurde schließlich auf eine Initiative aus Essen aufmerksam: „Essen packt an“ heißt die Gruppe, die sich nach dem Pfingststurm „Ela“ zusammenfand. Und die hat inzwischen auch eine Untergruppe namens „Warm durch die Nacht“, die sich um Obdachlose kümmert.

Hinweis in der Facebook-Gruppe

Jutta Sievert postete einen Hinweis auf diese Initiative in der Facebook-Gruppe „Du bist Waltroper, wenn…“. Das Ergebnis war eine Waltroper Spendenaktion für Obdachlose im ganzen Ruhrgebiet. Als Lager für die Kleider- und Lebensmittelspenden diente das „Einkaufsuniversum“, der inzwischen zum Kult avancierte Laden von Jörg Buxel an der Dresdener Straße. „Ich bin wirklich begeistert über die Spendenbereitschaft der Leute. Das hätte ich so nicht erwartet“, sagt der Einzelhändler und Ex-Bürgermeisterkandidat.

Säckeweise eingeladen

- Als das verheerende Orkantief „Ela“ breite Schneisen der Verwüstung durch die Region gezogen hatte, half die Freiwilligen-Initiative „Essen packt an!“ - Doch auf das Aufräumen nach dem Sturm beschränkte sich die Initiative nicht: „Wir bitten die Bevölkerung um Anregungen“, hieß es. - Und so entstand auch die Hilfe für die Obdachlosen und eine Initiative, die sich um Spielplätze kümmert. Das Netzwerk ist kein eingetragener Verein, hat keine Satzung.

Am Donnerstag fuhren Marcel Hauptmann und Frank Haase von der Essener Initiative vor dem Laden vor und luden säckeweise gespendete Kleidung und Konserven in ihre Autos.

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