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Wegen eines vermeintlichen Kellerbrands war die Feuerwehr am 17. November zur Dresdener Straße ausgerückt.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Falsche Notrufe: Es gibt eine Tatverdächtige

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Waltrop - Der böswillige Notruf bei der Leitstelle der Feuerwehr (Tel.: 112) am 17. November, in dessen Folge die Waltroper Einsatzkräfte mit Mann und Maus zu einem angeblichen Kellerbrand an der Dresdener Straße ausgerückt waren, scheint vor der Aufklärung zu stehen.

Auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte Oberstaatsanwalt Dr. Christian Kuhnert von der Staatsanwaltschaft in Bochum am Freitag, dass Ermittlungen gegen eine in Waltrop wohnende Frau laufen. Jedoch stünden die Ermittlungen ganz am Anfang, die Akte sei erst am 6. Dezember bei der Staatsanwaltschaft eingegangen.

Vorgeworfen wird der Frau mindestens in einem Fall der „Missbrauch von Notrufen“, was eine Straftat ist und eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe nach sich ziehen kann. Zudem werde geprüft, ob die Verdächtige möglicherweise noch mit weiteren Taten in Verbindung zu bringen ist, sagt Oberstaatsanwalt Kuhnert.

Dreimal war es seit Anfang August zu Feuerwehreinsätzen an der Dresdener Straße gekommen: am 6. August, am 28. September und am 17. November. Gemeldet worden waren jeweils Brände, vor Ort stellte sich heraus, dass es kein Feuer gab. Die Polizei hatte daraufhin die Ermittlungen aufgenommen.

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