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Eine neue Ladesäule für E-Fahrzeuge ist nun auf dem Raiffeisenplatz in Betrieb genommen worden.

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Zweite E-Ladesäule in Betrieb

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WALTROP - Besitzer von Elektroautos haben in Waltrop einen zweiten Anlaufpunkt, um ihr Auto an einer öffentlich zugänglichen Säule zu laden. Diese steht auf dem Raiffeisenplatz.

Waltrop hat eine zweite öffentlich zugängliche Ladesäule für Elektro-Autos. Am Freitag wurde das Gerät am Raiffeisenplatz, Ecke Herne-Bay-Platz in Betrieb genommen. Die neue Ladesäule beinhaltet zwei Ladepunkte, die jeweils über eine Leistung von 22 Kilowatt verfügen. Zwei bis drei Stunden dauert es, einen leeren Akku zu laden.

Parken mit dem Elektroauto

Aktuell ist das Parken auf dem Marktplatz aufgrund der Baustelle noch kostenlos. Die gute Nachricht für die E-Auto-Fahrer: Auch wenn die Parkgebühren für alle anderen wieder eingeführt werden – wer mit seinem E-Fahrzeug auf einem der beiden gekennzeichneten E-Parkplätze steht, kann dies weiter kostenlos tun. Zahlen muss man nur die getankten Kilowatt-Stunden. Der getankte Strom ist laut Angaben von Innogy übrigens zu 100 Prozent Ökostrom.

Ladesäule für E-Autos

Die Stadtverwaltung habe sich bewusst dafür entschieden, für keinen der beiden Parkplätze die Parkdauer zeitlich zu begrenzen, berichtet Bürgermeisterin Nicole Moenikes. Die Ladesäule ist Tag und Nacht öffentlich zugänglich. Eins der Ziele sei es, die Fahrer während der Ladezeit zum Einkaufen in die Innenstadt zu locken. „Der Standort soll verkaufsfördernd sein“, sagt Thomas Paschek von der Wirtschaftsförderung. Bei der Realisierung der Ladesäule haben Volksbank und der Energieversorger Innogy Hand in Hand gearbeitet. Ein weiterer Teil der Finanzierung stammt aus einem Förderprogramm des Bundes. „Wir möchten unsere Stadt Waltrop dabei unterstützen, die klimafreundliche Elektromobilität weiter voranzutreiben, daher haben wir uns an der neuen Ladesäule beteiligt“, sagt Volksbank-Vorstandsmitglied Ludger Suttmeyer.

Zusammenarbeit von Volksbank, Innogy und Stadtverwaltung

„Das ist ein supertoller Standort, der sicher hoch frequentiert wird“, freut sich Maria Allnoch, Kommunalbetreuerin von Innogy. Sie lobt zudem die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung bei der Realisierung und sagt: „Mit den zwei Säulen ist Waltrop kreisweit absoluter Vorreiter.“

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