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Vortäuschung einer Straftat

Vermeintliches Verbrechen war Unglück

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Waltrop - Eine 30-jährige Waltroperin hatte gegenüber der Polizei behauptet, ein junger Mann habe ihr in der Nacht zum Sonntag in Dortmund mit einer Schreckschusswaffe ins Gesicht geschossen. Jetzt hat sie ihre Aussage gegenüber den Beamten korrigiert: Was die Frau der Polizei berichtet hatte, hat sich in Wahrheit nicht ereignet.

Jetzt wird gegen die Waltroperin wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt. Auf Nachfrage sagte eine Polizeisprecherin, tatsächlich habe es sich nicht um ein Verbrechen, sondern um einen Unglücksfall gehandelt. Näher wollte sie mit Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte der Beteiligten nicht auf die Details eingehen.

Die ursprüngliche Meldung hatte dramatisch geklungen: Die Waltroperin habe auf der Heimfahrt von Dortmund-Aplerbeck nachts um 3 Uhr - vermutlich im Bereich Gottesacker in Dortmund - beobachtet, wie ein junger Mann Opfer von Schlägern wurde. Sie habe dazwischengehen wollen und sei dann vom Schuss aus einer Schreckschusswaffe verletzt worden. Sie habe sich dann selbst in ein Krankenhaus begeben. Drei junge Männer seien geflohen, anhand der Beschreibung der Waltroperin hatte die Polizei nach ihnen gesucht.

Jetzt erschien sie mit einem Bekannten bei der Polizei und räumte ein: So wie sie zunächst angegeben hatte, haben sich die Ereignisse nicht zugetragen. Die Waffe, mit der sie verletzt wurde, brachte sie zur Vernehmung mit. Sie wurde sichergestellt.

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