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Bis auf dem Gelände des ehemaligen Waldstadions Häuser stehen, wird noch etwas Wasser Rhein und Lippe hinunterfließen.

Waldstadion

Bis zum Baubeginn dauert's noch

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Waltrop - Es ist ziemlich genau zwei Jahre her, dass die Tribüne des ehemaligen Waldstadions in Flammen aufging. Nun wurde unsere Redaktion durch eine Leserin darauf aufmerksam gemacht, dass zuweilen Jugendliche mit Tisch und Stühlen anrücken, um dort zu feiern.

Das Ordnungsamt habe über derartige Aktivitäten bislang keine Kenntnis erlangt, teilt Martin Voskort, bei der Stadtverwaltung zuständig für Sicherheit, Ordnung und Verkehr, mit. Voskort kündigte aber an, „dass der Außendienst künftig ein Auge auf das Waldstadion haben werde“. Die Sorgen, dass sich der Brand im Stadion aus dem Jahre 2016 wiederholen könne, halten sich beim Ordnungsamt in Grenzen. „Wir sehen dort keine größere Gefahr als an anderen Stellen im Ort. Und wer Feuer legen will, der tut das sowieso“, sagt Martin Voskort.

Wann startet die Bebauung?

Eine andere Frage, die sich um das Gelände der ehemaligen Fußball-Kultstätte rankt, ist die, wann die Bebauung des Geländes starten kann. „Das faunistische und das Bodengutachten liegen bereits vor. Beim Bodengutachten sind noch Ergänzungen erforderlich“, teilt Stadtplaner Andreas Scheiba auf Anfrage mit und fügt hinzu: „Beide Gutachten stehen einer Bebauung nicht im Wege.“ Zudem sei ein Abrissgutachten in Auftrag gegeben worden.

Zuerst der "Große Kamp"

Bevor die Stadt Waltrop allerdings in die konkrete Planung bezüglich des Waldstadions eintreten werde, müsse die Vermarktung der Mehrfamilienhäuser im „Großen Kamp“ abgeschlossen sein. „Das wird in Kürze der Fall sein“, sagt Scheiba. Dann werde für das Baugebiet Waldstadion das übliche Prozedere gestartet. Bevor ein Bebauungsplan im Rat verabschiedet werden kann, müssen zunächst die Träger öffentlicher Belange sowie die Bürger beteiligt werden.

Mehrfamilienhäuser geplant

Bis die einzelnen, dann noch folgenden Planungsschritte abgearbeitet sind, wird nach Scheibas Einschätzung noch einige Zeit vergehen. „Man kann davon ausgehen, dass sich die Vermarktung der Grundstücke bis ins vierte Quartal des nächsten Jahres hinziehen wird“, schätzt der Stadtplaner. In einem anderen Punkt hat sich der Rat der Stadt allerdings schon festgelegt: „Eine Bebauung mit Einfamilienhäusern ist nicht vorgesehen. Es sollen Mehrfamilienhäuser, teilweise öffentlich gefördert, teilweise frei finanziert entstehen“, berichtet Scheiba.

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