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Zwischen den beiden Fördergerüsten der Zeche Waltrop sieht man den Antennenmast der Richtfunkanlage. Foto: Archiv Heimatverein

Walter Stach

Der „Öko-Sozi“ und die gute Luft

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WALTROP - Walter Stach wurde einst als „Öko-Sozi“ bezeichnet. Stach, der langjährige SPD-Vordenker, Partei- und Fraktionschef, fühlte sich dadurch nicht beschimpft. Eher als mancher anderer Genosse hatte er in den 1970er-Jahre Umweltthemen und besonders die Luftreinhaltung als wichtig erkannt.

Im Jahr 1974, vor 45 Jahren, wurde das Bundes-Immissionsschutzgesetz erlassen, das unter anderem regelt, wie die Menschen vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigung geschützt werden sollen. Es war die Zeit, als man industrielle Emissionen als ein ernsthaftes Problem für die Umwelt und die menschliche Gesundheit erkannt hatte. Doch in der Arbeiterpartei SPD setzte sich das Thema erst ganz allmählich durch. Vielen, auch in Waltrop, galt es als kaum relevante Spielwiese von „Ökos“. Wahlen konnte man mit dem Thema hier lange nicht gewinnen, obwohl Willy Brandt (SPD) schon 1961 mit der Forderung „Der Himmel über dem Ruhrgebiet muss wieder blau werden“ Wahlkampf machte. Welche Erinnerungen Walter Stach an die Zeit hat, bevor der Himmel über Waltrop blau wurde, und welche Rolle er später in der Politik bei diesem Thema spielte,  lesen Sie in der gedruckten Dienstag-Ausgabe der WZ und im E-Paper am 12. Februar.

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