+
Die Lärm-App zeigt die hohe Belastung der Leveringhäuser Straße.

Lärm-"Aktionsplan" für Waltrop: Warum das eine Mogelpackung ist 

  • schließen

Die Stadt muss einen Aktionsplan zum Thema Lärm aufstellen. Der wurde jetzt im Rats-Fachausschuss beraten. Doch Stadtplaner Andreas Scheiba erklärt, warum das kaum etwas bringt. 

Bei der Lärm-Kartierung - die müssen die Städte durchführen, sie setzen damit eine EU-Richtlinie um - kam heraus: Für Straßen, an denen die Lärm-Grenzen überschritten sind, ist das Land zuständig. Besonders geht es um die viel befahrene Leveringhäuser Straße. Doch das Land tut nichts zur Lärmminderung. Man argumentiert, es gebe eine Prioritätenliste, und anderswo sei es mit dem Lärm noch viel schlimmer als in Waltrop. So gibt es auf der Leveringhäuser Straße zum Beispiel einstweilen keinen "Flüsterasphalt". Die Stadt selbst kann  laut Scheiba wenig zur Lärmminderung beitragen. Ein Punkt ist allenfalls die "grüne Welle" an den Ampeln.

Der Ausschuss hat die nächste Stufe des Lärmaktionsplans einstimmig beschlossen, auch wenn man weiß, dass sich dadurch nicht viel verbessert.

Auch in anderen Städten wird das Thema ähnlich diskutiert. 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Fotostrecke: 700 Feierwütige bei Hertens größtem Oktoberfest
Fotostrecke: 700 Feierwütige bei Hertens größtem Oktoberfest
Schalke holt zweiten Saisonsieg: Nach 5:1 in Paderborn auf Platz 6
Schalke holt zweiten Saisonsieg: Nach 5:1 in Paderborn auf Platz 6
FC Marl feiert sechsten Sieg im sechsten Spiel - mit einem Neuzugang
FC Marl feiert sechsten Sieg im sechsten Spiel - mit einem Neuzugang
Ermittlungen gegen Hochzeitskorso - Hinweise auf neue Straftaten
Ermittlungen gegen Hochzeitskorso - Hinweise auf neue Straftaten
Teutonen können aufatmen, und der VfB Waltrop ist jetzt alleiniger Spitzenreiter
Teutonen können aufatmen, und der VfB Waltrop ist jetzt alleiniger Spitzenreiter

Kommentare