Warnstreiks nächste Woche

AWO plant wieder mit Notgruppen

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WALTROP - Die Gewerkschaft Verdi ruft die AWO-Beschäftigten am Montag und Dienstag erneut zu einem Warnstreik auf. Auch an den Einrichtungen in Waltrop geht das nicht spurlos vorüber, sagt Oliver Mau, Referent der AWO-Geschäftsführung, auf Anfrage.

Was die Kitas angeht, so könne er nur eine Aussage für die Einrichtung Am Park treffen. Weil zu dem Streik noch eine Krankheitswelle komme, werde die dortige Notgruppe statt 30 nur 20 Plätze bieten. Zu den anderen Kitas könne er noch nichts sagen, so Mau. Konkrete Auskünfte gibt es zum Offenen Ganztag: An der August-Hermann-Francke-Schule werde es keine Notgruppe geben, wohl aber am Standort Lindgren-Schule II (frühere Barbaraschule), allerdings nur am Dienstag. Am Montag gibt es an der Ex-Barbaraschule keine Notgruppe.

Zentrale Kundgebung

An der Kardinal-von-Galen-Schule soll die Betreuung am Montag regulär laufen, am Dienstag gibt es eine Notgruppe. Am Standort Lindgren-Schule I (Lutherschule) werde gestreikt, hat Oliver Mau in Erfahrung gebracht. Details kennt er hier noch nicht. Er äußerte Verständnis für den Streik-Aufruf. Die Gewerkschaft plant eine zentrale Kundgebung in Essen. Die Streikenden treffen sich am Montag um 11 Uhr vor dem AWO-Kreisverband in Essen, um in einem Demonstrationszug durch die Innenstadt zur zentralen Kundgebung auf dem Willi-Brandt-Platz zu gehen. Auch Eltern und Angehörige sind dazu eingeladen. Tags darauf werden die AWO-Unterbezirke Münsterland-Recklinghausen (dazu gehören die Waltroper Einrichtungen), Ruhr-Mitte und Gelsenkirchen/Bottrop weiterstreiken. Die Streikenden treffen sich um 8.30 Uhr am Konrad-Adenauer-Platz in Recklinghausen, um in einem Demonstrationszug zum „Cineworld“-Kino in Recklinghausen zu gehen. Die Arbeitgeberseite hatte in der dritten Verhandlungsrunde ihr Angebot nur unwesentlich verändert. „Es waren Tippelschrittchen, aber kein einigungsfähiges Angebot für die Entgelterhöhungen“, heißt es in einer Mitteilung. Verdi fordert mit der durchschnittlichen Erhöhung von 10% eine Angleichung der Löhne an das Niveau im öffentlichen Dienst. Das sei „in Zeiten von Fachkräftemangel bei steigendem Bedarf an Fachkräften die einzig richtige Antwort auf die „sozialpolitische Wirklichkeit“.

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