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Weihnachten am Hebewerk

Weihnachtsmarkt am Schiffshebewerk

Um die 7000 Besucher an einem Tag

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WALTROP - Der Weihnachtsmarkt-Samstag war so gut besucht wie kaum je zuvor. Am Sonntag spielte das Wetter nicht mit.

Der Weihnachtsmarkt am Schiffshebewerk wird bei Besuchern und Händlern von Jahr zu Jahr beliebter. „So voll wie am Samstag war es bei unserem Markt wahrscheinlich noch nie“, sagte Museumsleiter Dr. Arnulf Siebeneicker, der die Zahl der Besucher allein am ersten der beiden Weihnachtsmarkt-Tage auf 6000 bis 7000 schätzt. „Wir hatten am Samstag schon fast Mühe, die Leute nach Veranstaltungsende wieder zum Gehen zu bewegen.“

Scheußliches Wetter am Sonntag

Dass am Sonntag nicht mehr sehr viele hinzukamen, dürfte mit dem scheußlichen Wetter am zweiten Veranstaltungstag zusammenhängen. Aber besonders am Samstag erfreuten sich die Besucher an den zahlreichen Kreativ-Ständen, die sowohl am Unter- wie am Oberwasser aufgebaut waren. Zahlreiche Vereine nutzten wieder die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Auch das Museumsschiff „Ostara“ wurde wieder als Ausstellungsraum einbezogen. Jahr für Jahr ist dies die Faszination dieses Marktes: Hier gibt es Selbstgemachtes, Kreatives, was man anderswo so nicht sieht – und das in einer ungewöhnlichen Atmosphäre. Um die noch zu verstärken, hat das Vorbereitungsteam das Gerippe des Hebewerks mit zusätzlichen Strahlern in der Dunkelheit noch eindrucksvoller als sonst in Szene gesetzt. „Die Strahler sind geliehen. Wir müssen mal sehen, ob wir uns das im nächsten Jahr wieder leisten können“, sagt Siebeneicker und bremst damit allzu große Erwartungen.

Parken beim Weihnachtsmarkt

Das in jedem Jahr leidige Thema Parken habe man aus seiner Sicht diesmal recht gut im Griff gehabt, sagt der Museumsleiter. „Wir können uns nur immer wieder beim Hornbach-Baumarkt bedanken, dass man unseren Besuchern sonntags erlaubt, den Kundenparkplatz zu benutzen.“ Einen Dank schuldet er auch der Stadt Waltrop, die für das Aufstellen der Parkverbots-Schilder in der Siedlung rund ums Hebewerk auf eine Gebühr verzichtet, weil schließlich der Eintritt frei ist und sich bei dem Fest Waltroper Vereine präsentieren. Wer zwischen Hebewerk und Hof Niermann pendeln wollte, für den gab es eine besondere Möglichkeit: Ein Planwagen-Shuttle verband die beiden Veranstaltungsorte.

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