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Auch auf dem Hoverboard machten Harri Flitter und Martha Koloschinski (Matthias Goer und Thekla Köster) eine gute Figur.

Winterfest begeistert

Kodderschnauze, Glitzer-Outfit und ganz viel Mühe

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Waltrop - Die Stadthalle war ausverkauft, die Stimmung überragend. Kurzum: Das erste gesellschaftliche Großereignis des Jahres in Waltrop – das Winterfest des Landvolkes – war ein voller Erfolg.

Als pünktlich um 20 Uhr am Samstag die „Na sowas“-Titelmelodie in der Stadthalle erklang, richteten sich etwa 500 Augenpaare in Richtung Bühne – ausverkauftes Haus! Große Genugtuung für den Chef des Landwirtschaftlichen Lokalvereins, Bernd Zimmer: Er hatte sich dafür stark gemacht, dass das Winterfest des Landvolks nach drei Jahren in kleinerem Rahmen bei Burbaum wieder groß und für alle Interessierten gefeiert wird – eben in der neuen Stadthalle. Und dass die Waltroper auf diese erste Gelegenheit zum großen Feiern im neuen Jahr nur gewartet hatten, war von Anfang an zu spüren. Schon eine Stunde bevor es losging, waren die meisten Plätze eingenommen.

Kodderschnauze und Glitzer-Outfit

Ernste Töne schlug Zimmer in seiner Rede zu Beginn an: Es ging unter anderem um den Dürre-Sommer, den Waltrop noch vergleichsweise gut verkraftet hat, um die aus seiner Sicht ausufernde Regulatorik bei der Schweinehaltung, die den Landwirten das Leben schwer mache und um die Afrikanische Schweinepest, die sich in Europa ausbreitet.

Doch der Rest des Abends wurde dann vergnüglich. Dass gleich zu Beginn der richtige Musik-Einspieler auf sich warten ließ – geschenkt! Harri Flitter und Martha Koloschinski (alias Matthias Goer und Thekla Köster) brillierten moderierend als Kodderschnauzen im Glitzer-Outfit auf Hoverboards. Gleich zu Beginn dann ein Höhepunkt mit „königlichen Synchronschwimmern“ aus den Reihen der Elmenhorster Schützen. Das Publikum amüsierte sich ebenso königlich.

Witz ohne Worte

Ganz ohne Worte kamen Landjugend-Mitglieder aus, die darstellten, was passieren kann, wenn im Kino die vorgesehene Sitzordnung aus den Fugen gerät. Fernsehreif! Ebenfalls ein Lacher: Der Dialog zwischen zwei Damen über die fatalen Folgen des Genusses von Federweißer.

Und so folgte Darbietung auf Darbietung aus den eigenen Reihen des Landvolkes, manches feinsinnig, anderes – etwa die Szenen aus einer „Kneipe in unserer Straße“ – ein bisschen zotig, aber meistens kreativ und witzig. Zwischendurch gab es Fingerfood, und am Ende wurde getanzt. Das erste gesellschaftliche Großereignis im neuen Jahr in Waltrop – ein großer Erfolg.

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