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Geplante Mehrfamilienhäuser im Großen Kamp

31 Wohnungen

Im "Kamp" wird weiter gebaut

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WALTROP - Die Ein- und Zweifamilienhäuser im Neubaugebiet „Großer Kamp“ sind vielfach schon bezogen, an einigen wird noch gebaut. Was die Mehrfamilienhäuser angeht, die ebenfalls in dem Baugebiet im Waltroper Süden entstehen sollen, ist jetzt ebenfalls ein großer Schritt getan worden: Der Beirat der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) Waltrop hat sich darauf verständigt, welche Unternehmen den Zuschlag erhalten.

Insgesamt 35 Entwürfe seien eingegangen, teilt SEG-Geschäftsführer Andreas Scheiba mit; das sei ein sehr guter Rücklauf. Den Zuschlag erhalten haben die Unternehmen Exner (Architekten Feja und Kemper), Kurzrock (Architekten Blanc und Mecklenburg) sowie die Benthaus GmbH (Architekt Alexander Benthaus). Exner wird das Baufeld 1 betreuen, also das am nordwestlichen Rand des Baugebiets. Dort entstehen zwei Gebäude, dreigeschossig mit Staffelgeschoss; und es entstehen zweimal sieben Wohnungen. Kurzrock bebaut das Baufeld 2, das direkt darunter liegt, mit einem Mehrfamilienhaus (sieben Wohnungen), das quasi auf einer Linie mit den Häuser im Baufeld 1 liegt. Benthaus errichtet zwei zweigeschossige Gebäude mit je fünf Wohneinheiten im Baufeld 3 (östlicher Teil).

Ratsvertreter und Sparkassen-Chef im Beirat

Der Beirat setzt sich übrigens aus neun Ratsmitgliedern aller Fraktionen sowie einem Vertreter der Sparkasse Vest Recklinghausen zusammen. Wichtig war den Mitgliedern, dass sich die Häuser ins Gesamtbild im „Kamp“ einfügten. In der Ausschreibung verlangt wurden Häuser vom Typ „Stadtvilla“, weil die den Charakter der übrigen Bebauung des „Großen Kamps“ mit Ein- und Zweifamilienhäusern aufgriffen. Die Entscheidung habe auch beeinflusst, dass möglichst viele Wohnungsgrößen vorhanden sind, beschreibt Beiratsmitglied Erich Holzinger (Sparkasse Vest). In der jetzigen Zusammenstellung seien Wohnungen für Familien wie auch für Single-Haushalte enthalten. Zwei Verträge werden noch diese Woche unterzeichnet, hieß es, ein weiterer Anfang kommenden Jahres. Er rechne damit, dass die Baufirmen recht zügig loslegten, sagte Andreas Scheiba. Angesichts steigender Baukosten sei den Firmen sicher daran gelegen, den Bau schnell fertigzustellen und dann auch mit den Mieten rechnen zu können. Innerhalb von zwei Jahren müssen die Häuser jedenfalls, so steht es im Vertrag, bezugsfertig sein.

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