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Das Waltroper Rathaus.

Wünsche berücksichtigt

Stadt plant mit über 423.000 Euro Plus in der Kasse

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Waltrop - Der Haushaltsplan weist einen kleinen Überschuss aus, aber große Sprünge kann Waltrop weiterhin nicht machen. Indes konnte der Kämmerer einige Wünsche der Fraktionen berücksichtigen.

Große Sprünge kann man mit dem Plus in Höhe von 423.715 Euro nicht machen, die der städtische Haushaltsplan für 2019 ausweist. Aber immerhin stellt sich die Situation jetzt ein bisschen günstiger dar als noch zur Haushaltseinbringung, als der „Saldo aus Finanzierungstätigkeit“ bei gerade einmal 204.000 Euro gelegen hatte.

Vergleichsweise kleine Wünsche

Die aktualisierten Zahlen stellte Kämmerer Wolfgang Brautmeier jetzt im Finanzausschuss vor. Er dankte den Fraktionen, die sich mit teuren Extrawünschen zurückgehalten hatten. Die vergleichsweise kleinen Wünsche, die sie dann doch hatten, sind im Haushalt berücksichtigt: So sind 20.000 Euro für eine Hunde-Auslauffläche eingerechnet. Den Antrag von CDU und Grünen fanden auch die anderen Fraktionen in der Fachausschuss-Sitzung im Grundsatz gut, allerdings wird noch diskutiert, ob die avisierte Fläche am Rande des Moselbachparks die richtige ist.

10.000 Euro für ein Gesundheits-Management

Auch 10.000 Euro für ein Gesundheits-Management für die Rathaus-Mitarbeiter – dieser Wunsch kam jüngst von der SPD – finden sich in dem Zahlenwerk wieder. Und auch für die von den Grünen gewünschte „interkulturelle Bücherei“ stehen Mittel bereit: 2000 Euro.

Den Anteil der Gewerbesteuer an den prognostizierten Einnahmen hat die Kämmerei mit Blick auf Wirtschaftsprognosen deutlich gesenkt – von 9.422.435 auf glatt 9 Millionen Euro. „Wenn wir positiv überrascht werden, soll es uns recht sein“, sagte Brautmeier. Dafür bekommt die Stadt mehr Geld als zunächst erwartet aus Umlagen.

Auch beim Stellenplan gibt es noch Änderungen im Vergleich zur Einbringung des Haushalts. Im Bereich der Beamten kommt eine neue Stelle in der „inneren Verwaltung“ hinzu, im Beschäftigten-Bereich fällt eine weg. Im Fachbereich „Sicherheit und Ordnung“ wird die Entgeltgruppe bei einer Stelle von 13 auf 14 geändert. Am Donnerstag dürfte der Haushalt im Stadtrat verabschiedet werden (17 Uhr, Ratssaal).

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