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Bunt, bewegt, tänzerisch - das macht die Extraschicht aus.

Zeche und Hebewerk

Entspannte, bunte, bewegte Extraschicht

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WALTROP - Entspannt, bunt, bewegt und fröhlich ging es zu an den beiden Waltroper Standorten des Industriekultur-Spektakels Extraschicht. Und sowohl auf dem ehemaligen Zechengelände als auch am Schiffshebewerk galt: Die vielen kleinen Programm-Mosaiksteinchen machen die Faszination des Ganzen aus.

Während gerade noch die BMX-Fahrer, die sonst an der Rampen der Hafenstraße ihre Künste trainieren, über die Köpfe der Besucher geflogen sind, werden sie im nächsten Moment schon von den klackernden Füßen der „Stepgebiet“-Tänzer überholt, die als Walkact auf dem Gelände unterwegs sind. Oder schnell ein Foto als Erinnerung bei der Waltroper Fotografin Sibylle Ostermann und ihren Kolleginnen machen? Aber Vorsicht: Nicht dem Liegerad-Lindwurm von „Hase Bikes“ in die Quere kommen, mit dem die Gäste auf dem Gelände unterwegs sind!

Gesamtschüler in der Maschinenhalle

Einige Meter weiter erobern sich die Gesamtschüler die Maschinenhalle, klettern für Performances auf die alten Industriegeräte, bringen frische Kunst ins Gemäuer. Unumstrittener Höhepunkt: die Inszenierung „Sinnepur“ um Mitternacht. Tanz trifft Licht trifft irre Kostüme trifft Feuerwerk trifft Livemusik – ein Spektakel ohne Vergleich. Schiffe im Mittelpunkt

Drüben am Hebewerk kommen die Besucher um Schiffe nicht herum: Schon mal eine Tour mit dem Dampfboot Nixe unternommen? Aber Vorsicht, wenn es unter den Kanalbrücken durchgeht – dann wird der Schornstein kurzfristig eingeklappt! Heile angekommen sind schließlich alle Boots-Ausflügler, und so blieb noch Zeit, in der Maschinenhalle musikalisch „unterzugehen“: Filmmusik unter anderem aus „Titanic“ gab es hier zu hören.

Wasserflammen

Wieder ein absoluter Hingucker am Oberwasser: Die „Flames of Water“. Während die im Takt der Musik sprudelnden Wasserfontänen, die mit buntem Licht angestrahlt werden, sonst vor den Türmen des Oberhauptes emporstiegen, hatten Frank Lohmar und seine vier „Flames of Water“-Kollegen aus dem norddeutschen Jade diesmal ihre Anlage längs am Kanal nahe des „Nixe“-Anlegestegs positioniert. Übrigens: Die „Wasserflammen“ werden nicht etwa vom Computer, sondern von Hand gesteuert: Zwei Leute, zwölf Hebel, und dann fließt im Takt der Musik mit einem Druck von fünf bis acht Bar das „leuchtende Wasser“.

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