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Eichenprozessionsspinner haben im vergangenen Jahr auch Bäume am Stutenteich befallen.

Zechengelände ist betroffen

Der Eichenprozessionsspinner ist zurück

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WALTROP - Mit dem wärmeren Wetter ist auch der Eichenprozessionsspinner zurück. Bürger berichten von ersten Nestern, die in Waltrop gesichtet wurden. Unter anderem am ehemaligen Zechengelände.

Der Eichenprozessionsspinner gehört zur Gattung der Nachtfalter-Raupen. Seine Brennhaare können für Reizungen der Haut und Atemwege sorgen und allergische Reaktionen auslösen. Menschen grundsätzlich, vor allem aber Kinder sollten sich daher von den Nestern fernhalten.

Auch für Tiere gefährlich

Auch für Tiere wie Hunde oder Katzen könnte der Kontakt mit der giftigen Raupe gefährlich werden; u.a. können die empfindlichen Schleimhäute Schaden nehmen. Im Ernstfall sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Übrigens: Erkennbar sind die Raupen der Eichenprozessionsspinner an ihrer bläulich-schwarzen Färbung und den Nestern, die bis zu einem Meter lang werden können und an Stämmen oder Astgabeln haften. Die Raupen des Schmetterlings ernähren sich hauptsächlich von Eichenblättern, seltener auch von Buchen- und Ahornblättern. Wer ein Eichenprozessionsspinner-Nest entdeckt, sollte es bei der Stadt melden (Tel. 93 00). Im vergangenen Jahr waren das allein 150 Stück. Befallene Bäume auf Privatgrundstücken müssen die Eigentümer selbst entfernen lassen, die Stadt vermittelt bei Bedarf ein Fachunternehmen.

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